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Kinder helfen der Gemeinde

Engagement Kinder helfen der Gemeinde

Schüler der Garten- Arbeitsgemeinschaft (AG) sind für die Blumenkübel auf der Straße vor der Grundschule zuständig und haben es geschafft, dass sie erneuert wurden.

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Mitarbeiter der Lahnwerkstätten, die Schüler der Garten AG mit Leiterin Maria Bormann und
Bürgermeister Peter Hartmann (rechts) sind stolz auf die neuen Blumenkübel.Foto: Klaus Böttcher

Wohra. Auf der Straße an der Grundschule in Wohra liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 30 Stundenkilometern. Da es sich bei der Strecke um die Hauptdurchfahrtsstraße des Ortes handelt, stehen drei große Blumenkübel auf der Fahrbahn, die dafür sorgen sollen, dass Autofahrer möglichst langsam unterwegs sind. Schüler und Lehrer finden diesen Ansatz gut, entsprechend übernahm vor etwa anderthalb Jahren die Garten AG der Schule das Bepflanzen der Kübel und die Pflege der Blumen von der Gemeinde.

„Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass die Kübel morsch geworden sind“, berichtet die Leiterin der AG, Maria Bormann. Zudem seien die Kübel für größere Stauden zu klein gewesen. Harald Raabe von der Schreinerei der Lahnwerkstätten in Marburg wohnt in Wohra und hat einen Sohn in der Grundschule. Er war schon öfter für die Schule als Schreiner tätig und hat jetzt mit den behinderten Mitarbeitern Willi Schmunk, Andreas Teuber und Christian Heid neue Kübel für Wohra gebaut.

„Das ergibt ein stimmiges Bild mit unseren Gartenmöbeln auf dem Schulhof“, freut sich Maria Bormann. Die Gartenmöbel wurden auch in den Lahnwerkstätten gebaut. „Wir arbeiten viel für Schulen oder Gemeinden“, betont Harald Raabe. Und auch die Kinder freuen sich nicht nur über die neuen Kübel, sondern genießen auch das Engagement in der AG: „Die Kinder machen das sehr gerne“, schwärmt Bormann.

Die AG besteht aus Schülern aller vier Klassen. Jeden Freitag kommen sie zusammen. Zu ihren Projekten zählen nicht nur die Pflege der drei Kübel auf der Straße, sondern auch Blumenkästen oder Kübel auf dem Schulgelände und der Garten hinter dem Schulgebäude. Ein Höhepunkt für sie sind die Erntezeit und das gemeinsame Kochen und Essen der selbst angebauten Lebensmittel.

„Ich bin dankbar für die ehrenamtliche Tätigkeit, die hier geleistet wird. Dass schon in der Grundschule den Kindern Eigenleistung beigebracht wird, ist wunderbar“, freut sich Bürgermeister Peter Hartmann.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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