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Kinder begeben sich auf "Weltreise"

Ferienspiele Rauschenberg Kinder begeben sich auf "Weltreise"

70 Kinder waren eine Woche lang am Rauschenberger Waldsportplatz und erlebten dort dank der Stadtjugendpflege sehr viele kreative Herausforderungen.

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Das Bogenschießen unter Aufsicht eines Betreuers forderte bei den Kindern Konzentration.

Quelle: Sophie Kaufmann

Rauschenberg. Unter dem Motto „Weltreise“ begaben sich die Kinder mit Projekten und Aktionen jeden Tag auf einen anderen Kontinent. Sie bastelten Schmuck, fertigten aus Socken Elefanten und bauten Boote oder Flieger, wie es sich für Weltreisende gehört.

In vier verschiedenen Gruppen betreuten elf Betreuer, Teamer genannt, die 6- bis 13-Jährigen. „Am besten hat mir der Hüttenbau-Wettbewerb gefallen“, erzählt Paul Kremer. Bei diesem haben die Ferienspieler in ihren verschiedenen Gruppen mithilfe von Stöcken, Ästen, Moos, Steinen und was es im Wald noch so gibt Hütten gebaut. Jede einzelne war mit dem Gruppennamen und Logo beflaggt, sogar ein Grillplatz und ein Vorgarten wurden dabei nicht vergessen. „Das Highlight dieses Jahr sind die Gipsmasken, die wir in Brasilien zum Karneval gebastelt haben“, ist Stefan Ullrich, Stadtjugendpfleger in Rauschenberg, begeistert. Die Kinder hätten dabei eine Art Gesichtsmassage durch die Betreuer bekommen.

Ausflug führt ins Schwimmbad

Die Betreuer trugen den Gips auf. „Das war pure Entspannung“, so Ullrich. Entspannung zwischendurch war auch nötig, bei den vielen Attraktionen während der Woche. Niedrigseilbahn fahren, Pfeil und Bogen schießen, Theater spielen, Ferienspielbriefe schreiben, ein Besuch des Spielmannszuges aus Rauschenberg, ein Ausflug ins Schwimmbad - all das wurde geboten.

Mit großer Spannung wurden dann Eltern, Geschwister und Freunde zum Abschlussfest erwartet. Endlich konnte das eingeübte Theaterstück vorgeführt werden und die Preisverleihung für den Hüttenbau-Wettbewerb stattfinden.

Balancieren auf der Slackline

Außerdem wurden noch einmal alle Basteleien ausgestellt und auch die Balancierkünste auf der Slackline zwischen den Bäumen vorgeführt. Auch Ullrich freut sich, dass die Ferienspiele immer besser angenommen werden: „Die Anzahl der Kinder ist innerhalb von 2 Jahren von 30 auf 70 Kinder gestiegen und auch die Flüchtlingskinder, die bei uns in Rauschenberg leben, sind super integriert worden.“

Er ist froh, dass Wetter und Stimmung wieder einmal super waren und auch den Betreuern hat es großen Spaß gemacht. „Wem es gefallen hat, der kommt wieder“, freut sich das Betreuerteam der Rauschenberger Ferienspiele auf die Neuauflage im nächsten Jahr.

von Sophie Kaufmann

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