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Kein Stress an halbierter Kreuzung

Kreisverkehrsbaustelle Kein Stress an halbierter Kreuzung

Seit Montag laufen die Arbeiten zum Bau des Kreisverkehrsplatzes bei Stausebach. Trotz Teilsperrung des wichtigen Verkehrsknotenpunkts blieb ein Verkehsrchaos bislang aus.

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Zwei Brummi-Fahrer steuern die B-62-Anschlussstelle Kirchhain-West an, während der Gegenverkehr an der roten Ampel wartet. Die Bauleute (kleines Foto) arbeiten derzeit am Planum für den nördlichen Teil des Kreisverkehrsplatzes und an der Verlegung von Kanalrohren.

Quelle: Matthias Mayer

Stausebach. Für die Dauer des auf fünf Wochen veranschlagten ersten Bauabschnitts ist die Straße von und nach Stausebach voll gesperrt, weil zuerst der nördliche Halbkreis des Kreisels gebaut wird. Die großräumige und einzig mögliche Umleitung nach Stausebach und zur Stausebacher Kompostierungsanlage führt über Rauschenberg und Himmelsberg.

Dagegen sind Kirchhain, Anzefahr, Niederwald und die Zufahrt zur Schnellstraße B 62 über diese Kreuzung weiterhin möglich. Da die Landesstraße zwischen Kirchhain und Anzefahr im Baustellenbereich nur einspurig befahrbar ist, wird der Verkehr über eine Ampelanlage geregelt. Bei zwei Baustellenbesuchen der OP funktionierte das ziemlich reibungslos. Während der Rotphasen bildeten sich an der halbierten Kreuzung lediglich aus Richtung B 62 und Niederwald Rückstaus von bis zu 200 Metern Länge. Diese erwiesen sich jedoch als unproblematisch, weil sie sich während der verhältnismäßig langen Grünphasen vollständig auflösten.

"Unfallhäufungspunkt" hoffentlich bald Geschichte

Der Bau des südlichen Halbkreises erfordert die Sperrung der Landesstraße Richtung Niederwald und Anschlussstelle B 62. Dafür ist dann die Zufahrt auf schnellstem Wege nach Stausebach wieder frei. Der Verkehr in Richtung des Knotenpunktes wird auch Richtung Marburg bei Cölbe über Betziesdorf und Anzefahr umgeleitet. Niederwald ist dann von Anzefahr aus über die fertiggestellte Bahnbrücke und die Kreisstraße 31 erreichbar. Für die Verkehrsströme zwischen Kirchhain und Anzefahr ändert sich nichts.

Die Verkehrsteilnehmer aus der Region werden Umwege und Verzögerungen gerne in Kauf nehmen, wird doch durch den Kreisverkehr eine der gefährlichsten Kreuzungen des Landkreises radikal entschärft. Trotz der Verkehrsinseln, Stoppschilder und Warnleuchten hat es auf der vielbefahrenen Stausebacher Kreuzung immer wieder zum Teil schwere Unfälle gegeben. Ein Grund: Die inzwischen zur Landesstraße abgestufte alte B 62 führt von Anzefahr aus über 2,5 Kilometer kerzengerade auf die Kreuzung zu, was zum Rasen verführt. Die Kreuzung hat heute den amtlichen Status eines „Unfallhäufungspunkts“, der mit der Fertigstellung des vom Land finanzierten 550000-Euro-Projekts hoffentlich Geschichte ist.

von Matthias Mayer

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