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Kapellen aus vier Orten spielen für mehr als 300 Fans

Amöneburg Kapellen aus vier Orten spielen für mehr als 300 Fans

Blaskapellen aus Amöneburg, Erfurtshausen, Mardorf und Roßdorf haben bei der „Nacht der Blasmusik“

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Die Musikkapelle Erfurtshausen spielte auf der Bühne des Kulturspektakels in Amöneburg.

Amöneburg. Viele der rund 300 Besucher, welche die historischen Mauern des Zwingers füllten, waren bereits beim großen Erfolg im vergangenen Jahr mit dabei gewesen und hatten sich schon damals eine Wiederholung der Blasmusiknacht gewünscht. „Auch die Kapellen haben sich alle bereits im vergangenen Jahr spontan bereit erklärt in diesem Jahr wieder mitzumachen“, sagte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg bei seiner Begrüßung.

Machtvoll und unter Beteiligung aller Musiker der vier Kapellen begann das Konzert mit dem „Grandioso“ unter der Leitung des Mardorfer Dirigenten Christian Wichers. Mit einem sehr vielfältigen Programm aus moderner Blasmusik, historischen Märschen, Walzer und vor allem Polkas im besten böhmischen Stil von Ernst Mosch und Slavko Avsenik erfreuten die Blechbläser aus Amöneburg und seinen Stadtteilen fast drei Stunden lang die Freunde der Blasmusik.

Den Anfang machte die Musikkapelle Erfurtshausen, die unter der Leitung von Ottmar Schad eine bunte Mischung von modernen und historischen Stücken zum Besten gab. Die Roßdorfer Musikanten hatten sich mit Stücken wie „Wir sind die Kinder von der Eger“ oder „Rauschende Birken“ fast ausschließlich der Musik im böhmischen Stil verschrieben.

Dabei gelang es Dirigent Christoph Aschenbach im Gesangsduett zusammen mit Kristina Rhiel die Stimmung auf dem hohen Niveau zu halten. Mit einer beeinduckenden Klangfülle wartete das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf unter der Leitung von Christian Wichers auf.

Mit seinen vielen Musikern, die auf der relativ kleinen Bühne im Schlosshof der Ruine kaum Platz fanden, war es personell allerdings auch fast doppelt so stark wie die anderen Kapellen. Von den Mardorfern hörten die begeisterten Zuhörer vorwiegend moderne amerikanische Blasmusik wie „Seagate Overture“, „Tijuana Taxi“, „Summer Rain“ oder „Tequila“. Als vierte Kapelle traten die Musiker der Kolpingfamilie Amöneburg unter ihrem Dirigenten Wilhelm Schmücker wiederum mit einer bunten Blasmusikmischung auf. Sie spielten unter anderem „Fünf-Minuten-Sechstagerennen-Potpourri“.

Zum Finale traten die Kapellen aus Amöneburg, Mardorf und Roßdorf noch einmal gemeinsam auf. Neben der Bühne stehend spielten sie zum Beispiel „Preußens Gloria“. Die Moderation übernahmen im Wechsel Raimund Jokisch aus Amöneburg, Werner Linne aus Erfurtshausen, Nicola Orth aus Roßdorf und Peter Schick aus Mardorf.

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