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Kantor untermalt Abendmahl mit Konfirmationslied von 1944

Gnadenkonfirmation Kantor untermalt Abendmahl mit Konfirmationslied von 1944

Es war mitten im Zweiten Weltkrieg, als mehr als 50 Jugendliche in der Kirchhainer Stadtkirche aus der Hand von Pfarrer Daub ihr erstes Abendmahl empfingen - also konfirmiert wurden.

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Die Gnadenkonfirmanden sind (vorne, von links) Konrad Schmitt, Edeltraud Sartorius, Elisabeth Jaekel, Karl-Heinz Müller, Käthe Kießelbach, Gertrude Schneider, Erika Röder sowie (hinten, von links neben Pfarrer Georg Kuhaupt) Karl Kornmann, Liesel Matyba, Ingeborg Kraft, Rolf Theis, Ludwig Hauer und Gerhard Cron.Privatfoto

Kirchhain. Damals war die Konfirmation noch mit der erstmaligen Teilnahme am Abendmahl verbunden, inzwischen haben sich die Zeiten geändert. 70 Jahre nach ihrer Konfirmation nahmen zwölf Konfirmanden des Jahrgangs 1944 in der Martin-Luther-Kirche an einem Abendmahlsgottesdienst zur Erinnerung teil - neun von ihnen waren in der Stadtkirche konfirmiert worden, drei in anderen Kirchen.

Pfarrer Dr. Georg Kuhaupt nahm in seiner Predigt auf die damalige aber auch auf die heutige Zeit Bezug. Liesel Matyba, Altistin im Familienchor, seit 1986 Organistin der evangelischen Kapelle Amöneburg und eine der Gnadenkonfirmandinnen hatte sich für die Musik von ihrem Chorleiter Peter Groß drei Chorsätze gewünscht -die der Familienchor natürlich dann auch intonierte.

So brachte er „Gloria Patri“ von Michele Puccini, „Herr Gott, dich loben wir“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie den Choral „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach zu Gehör.

Das Abendmahl untermalte der Bezirkskantor mit „So nimm denn meine Hände“ - dem Konfirmationslied von 1944, in dem es um Gottvertrauen geht. Das Abendmahl selbst bekamen die Gnadenkonfirmanden an den Platz gebracht. Danach traten die anderen 200 Abendmahlsgäste an den Altar.

Die Gnadenkonfirmanden sind: Ludwig Hauer, Elisabeth Jaekel (geb. Sprenger), Käthe Kießelbach (geb. Schreiber), Karl Kornmann, Ingeborg Kraft (geb. Hofmann), Liesel Matyba (geb. Noll), Karl-Heinz Müller, Erika Röder (geb. Linker), Edeltraud Sartorius (geb. Lauer), Konrad Schmitt, Gertrude Schneider (geb. Weber) und Rolf Theis. Aus gesundheitlichen Gründen fehlten Margarete Erlemann (geb. Marx), Waltraud Grau (geb. Joßbächer) und Marta Seipp.

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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