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Kandidaten planen fairen Wahlkampf

Amöneburg Kandidaten planen fairen Wahlkampf

Drei Kandidaten haben ihre Unterlagen für die Bürgermeisterwahl abgegeben. Am Freitagabend prüft der Amöneburger Wahlausschuss um 18 Uhr in den Bürgerstuben, ob die eingereichten Papiere ausreichend sind.

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Am Montagabend während der Stadtverordnetenversammlung trafen (von links), Anders Arendt, Michael Richter-Plettenberg und Jan-Gernot Wichert, die drei Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 27. März erstmals aufeinander.

Quelle: Florian Lerchbacher

Amöneburg. Am Donnerstag um 18 Uhr war Schluss. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten Kandidaten für die Bürgermeisterwahl ihre Unterlagen beim Amöneburger Wahlleiter abgegeben haben.

„Es gab keine Überraschungen mehr“, kommentierte Burkhard Wachtel. Am Freitag um 18 Uhr überprüft der Wahlausschuss die Papiere, zu denen bei parteiunabhängigen Kandidaten zum Beispiel Unterschriftenlisten gehören. Mindestens 46 Bürger müssen die Kandidatur unterstützen – diese Hürde galt es zu überwinden für Anders Arendt und Amtsinhaber Michael Richter-Plettenberg, der zwar SPD-Mitglied ist, in Amöneburg jedoch als parteiunabhängiger Kandidat antritt. Als Dritter geht Jan-Gernot Wichert für die CDU ins Rennen.

Am Montag trafen die drei Kandidaten während der Stadtverordnetenversammlung erstmals aufeinander – Richter-Plettenberg in seiner Funktion als Amtsinhaber, Wichert und Arendt als Zuhörer. Im kurzen Gespräch mit dieser Zeitung war der Umgang der Kandidaten miteinander freundlich und von guter Laune geprägt.

Es entbrannte sogar eine kurze Diskussion über ein politikfernes Thema: Richter-Plettenberg erkundigte sich über die geplante Wahlkampf-Berichterstattung und wollte wissen, ob es neben Fragen zur Politik auch wieder solche zum Privatleben geben werde. Natürlich sei dies geplant, bekam er zur Antwort, was ihn zu einem Rückblick bewegte: Vor sechs Jahren sei er gefragt worden, wie er sterben wolle. Damals wie auch heute laute seine Antwort „im Stehen“, was Wichert zum Hinweis verleitete, er wolle lieber im Liegen im Schlaf sterben. Arendt indes wollte sich nach einem kurzen Augenblick des Nachdenkens nicht festlegen. Eine Frage – drei unterschiedliche Antworten. Die Vermutung liegt nahe, dass dies bei zahlreichen Themen der Fall sein wird.

von Florian Lerchbacher

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