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Kanalbau soll früher enden

Stadtallendorf Kanalbau soll früher enden

Der Rechtsstreit über die Sperrung der Straße Hinter der Post während Kanalbauarbeiten hat sich von alleine erledigt. Der Verwaltungsgerichtshof musste nicht mehr über einen Eilantrag entscheiden.

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Die Kanal- und die folgenden Fahrbahnarbeiten in der Straße Am Bahnhof sollen Ende September enden. Foto: Michael Rinde

Stadtallendorf. An der Gewährleistung von Rettungswegen während den Kanalbauarbeiten in der Straße „Hinter der Post“ hatte sich ein Rechtsstreit zwischen Stadtverwaltung und Anliegern entzündet (die OP berichtete).

Das Verwaltungsgericht in Gießen hatte der Stadt in erster Instanz bescheinigt, alles getan zu haben, um die Rettungs- und Fluchtwege zu gewährleisten. Eine Beschwerde gegen dieses Urteil vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel wurde nicht mehr entschieden. „Beide Seiten haben das Verfahren für erledigt erklärt“, sagte ein Sprecher des Gerichts gegenüber der OP.

Rettungsfahrzeuge können die Straße bereits seit Längerem wieder passieren. Die Realität hat die Gerichtsentscheidung damit wohl überflüssig gemacht. Auch die besonders für Ärzte reservierten Ersatz-Parkplätze in der Stadtmitte sind seit wenigen Tagen nicht mehr nötig.

Doch die Straße Am Bahnhof ist wegen des Einbaues neuer Kanal- und Wasserleitungen weiterhin Baustelle. Inzwischen haben Stadtwerke und Stadtverwaltung mit der beauftragten Baufirma eine Zusatzvereinbarung getroffen. „Wir nehmen noch etwas mehr Geld in die Hand, um die Bauarbeiten an dieser heiklen Stelle zu beschleunigen“, erläutert Giselher Pontow, Betriebsleiter der Stadtwerke.

Ziel ist es jetzt, alle Bauarbeiten bereits bis Ende September abzuschließen, vier Wochen schneller, als bisher geplant. Pontow sprach gestern gegenüber dieser Zeitung von einer „leichten Verteuerung“, die sich Stadtwerke und Stadt teilten. Rund 500000 Euro waren bisher für das Bauprojekt veranschlagt.

Bei den Kellerüberflutungen, die es während eines Gewitters am 24. Juli in der Straße Am Bahnhof gegeben hatte, hatten laut Pontow die Baustellen-Pumpen die geballten Wassermengen nicht bewältigen können. Bei den Straßenbeiträgen von Anliegern wird sich die Verteuerung nicht auswirken. Außerdem haben sich die Beteiligten gestern darauf verständigt, dass die Einmündung in die Liebigstraße heute oder spätestens morgen in beide Fahrtrichtungen gesperrt wird. „Dadurch wird das Verlegen der Wasserleitungen deutlich vereinfacht“; sagt Pontow. Fachbereichsleiter Hubertus Müller sieht auch Sicherheitsgründe, da die Liebigstraße als Zufahrt zur Rohrborn-Siedlung doch stärker frequentiert wird.

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