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Jurys urteilen einstimmig

Vorlesewettbewerb Jurys urteilen einstimmig

Der beste Vorleser der Georg-Büchner-Schule heißt Nikolai Tews. Er wurde beim Vorlesewettbewerb der sechsten Jahrgangsstufe einstimmig zum Sieger gekürt.

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Nicolai Tewes aus der Klasse 6d (sitzend) freuen sich Gabi Schuster Gößmann, (hintere Reihe zweite von rechts) und die Klassensieger (von links): Nur-Zisan Yesiltepe (für die erkrankte Katharina Münch), Michaela Jatsch, Rabia Poyrazoglu, Melissa Siebert und Ozan Ulu.Foto: Waldhüter

Stadtallendorf. Sechs Schüler des sechsten Jahrganges, die sich bereits zuvor in ihren jeweiligen Klassen als Siegerinnen und Sieger qualifiziert hatten, traten in der Bibliothek der Georg-Büchner-Schule an, um den Schulsieger des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zu ermitteln. Als Klassenjury bewerteten die Klassen G7b und R8c und eine Lehrerjury bestehend aus den ehemaligen Schulleitungsmitgliedern Hartmut Reinl, Heidi Kersting und Ruth Hagemann die Leistung der einzelnen Vorleser.

Dabei wurde besonders auf Lesetechnik und Textgestaltung geachtet, und die Lehrerjury richtete ihr Augenmerk noch dazu auf die Auswahl des Textes. In einem ersten Durchgang präsentierten die Schüler einen bekannten Textabschnitt aus einem Buch ihrer Wahl, darunter so bekannte Klassiker wie „Das doppelte Lottchen“ bis hin zu Neuerscheinungen wie „Wenn ich bleibe“ von Gayle Formann. Die Entscheidung brachte dann der zweite Durchgang. Dabei las jeder Schüler zwei Minuten lang einen unbekannten Abschnitt aus dem Buch „Die Rückkehr der Kurzhosengang“ von Viktor Caspak, Yves Lanois und Zoran Drvenkar. Dann wurde es spannend, denn die Schüler hatten es der Jury nicht leicht gemacht. Am Ende fiel das Ergebnis einstimmig aus. Sowohl Schüler- als auch Lehrerjury waren zu der einstimmigen Meinung gekommen, dass Nicolai Tews (Klasse 6d) am besten vorgelesen hatte.

Der zwölfjährige Stadtallendorfer hatte sich für den ersten Durchgang das Buch „Tom Gates“ von Liz Pichon ausgesucht. Organisiert hatte den Vorlesewettbewerb Gabi Schuster-Gößmann, Leiterin der Stufe 5-6. Die Georg-Büchner-Schule lege großen Wert auf die Leseförderung, betonte sie, wobei es nicht nur auf das Vorlesen, sondern auch auf das sinnentnehmende Lesen ankomme. „Allein zwei der insgesamt sechs Wochenstunden Deutsch in den Jahrgangstufen 5-6 dienen der Leseförderung“, unterstrich Schuster-Gößmann. Alle Klassensieger wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Nikolai Tews vertritt die Schule jetzt auf Kreisebene.

von Karin Waldhüter

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