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Jungfernrede zu wichtigem Thema

Premiere Jungfernrede zu wichtigem Thema

Großer Tag für Dr. Stefan Heck: Der Mardorfer Bundestagsabgeordnete hielt am Donnerstag seine Jungfernrede im Plenarsaal des Deutschen Bundestags.

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Dr. Stefan Heck bei seiner Jungfernrede – mit Amöneburg-Uhr am Handgelenk.Foto: Tobias Koch

Quelle: Tobias Koch

Mardorf/ Berlin. Der Jurist hatte bei seinem Debüt gleich zweifach Glück: Zum einem durfte er zum im Gro-Ko-Zeitalter topaktuellen Thema Minderheitenrechte der Opposition sprechen, zum anderem hatte seine Fraktion den Beitrag des jungen Christdemokraten direkt vor die namentliche Abstimmung gesetzt, so dass der Jurist in einem gut gefüllten Plenarsaal sprach.

Stefan Heck hatte bei der Bundestagswahl im September vergangenen Jahres über die Landesliste der hessischen CDU den Sprung in den Bundestag geschafft. Vier Jahre zuvor war er noch knapp gescheitert.

Entscheidenden Schub für den Sprung in den Bundestag gab dem belesenen und vielfältig interessierten Rechtsanwalt die 2013 erfolgte Wahl zum Landesvorsitzenden der Jungen Union in Hessen, die als größte Jugendorganisation des Landes gilt. Dieses Amt hat seit Roland Kochs Zeiten großes politisches Gewicht in der Hessen-Union.

Dr. Stefan Heck ist ordentliches Mitglied des Ausschusses für Geschäftsordnung, Immunität und Wahlprüfung. Dieser Ausschuss befasste sich federführend mit der Neuordnung von Minderheitenrechten im Bundestag - ein Thema, das den Debütanten am Rednerpult schon während seines Jura-Studium in Marburg und in seiner Doktorarbeit beschäftigte.

Trotz seiner fachlichen Kompetenz ließ ihn die Situation am Donnerstag nicht kalt. „Natürlich war ich auch etwas nervös. Dennoch ist es ein schöner Moment, wenn man nach den ersten Monaten im Bundestag nun auch das erste Mal im Plenum vor den Kolleginnen und Kollegen sprechen darf“, berichtete der Abgeordnete.

Sehr gefreut habe er sich über die Ratschläge der Kollegen im Vorfeld und die Glückwünsche nach seiner Rede, erklärte Heck. Die Diskussionen zum Thema bewertete er als konstruktiv und das Ergebnis als angemessen. Die Minderheitenrechte garantierten der Opposition die Kontrolle des Parlaments. Sie dürften aber nicht zu weit gehen. Das Wahlergebnis müsse sich im Parlament widerspiegeln.

Seine Heimatverbundenheit dokumentierte der erste heimische CDU-Bundestagsabgeordnete seit Fritz Bohl am linken Handgelenk. Deutlich sichtbar trug der Amöneburger Stadtverordnetenvorsteher die Uhr mit dem Amöneburger Stadtwappen, die ihm Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg geschenkt hatte.

Ein Video der Rede gibt es auf stefan-heck.net

von Matthias Mayer

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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