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Junge Linde erinnert an Adolf Kolping

Pflanzaktion Junge Linde erinnert an Adolf Kolping

Während einer kleinen Feierstunde pflanzten die Mitglieder der Anzefahrer Kolpingfamilie einen Baum auf dem Freigelände neben der Kirche. Die junge Linde soll an den 200. Geburtstag des Gründungsvaters des Gesellenvereins erinnern, der 1813 in Kerpen bei Köln geboren wurde und vor dessen Geburtshaus heute noch eine Linde steht.

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Kolping-Präses Pater Josua (von rechts) segnete gemeinsam mit Alfons Kißling den jungen Baum.Foto: Alfons Wieber

Anzefahr. Anzefahrs Kolpingpräses Pater Josua, der die junge Linde segnete, hob hervor, dass der Baum in der katholischen Theologie eine hohe Symbolik hat. Er gleiche in seiner Gestalt und Lebensform dem menschlichen Leben. Die Wurzeln seien fest in der Erde verankert und der Stamm gebe dem Leben Halt.

„Die Krone, die dem Licht, dem Himmel entgegenwächst, Blätter, Blüten und Früchte lassen uns nach dem fragen, was wir in unserem Leben erreicht haben und noch erhoffen“, sagte Pater Josua. Kolping-Vorsitzender Alfons Kißling, der den Baum gemeinsam mit Stellvertreter Berthold Bauerbach gesetzt hatte, ließ vor den anwesenden Mitgliedern der Kolpingsfamilie das Leben und Wirken des Vereinsgründers noch einmal Revue passieren. Bereits 1853 hatte der von Adolf Kolping gegründete Gesellenverein 700 Mitglieder. Als Kolping 1865 starb, gab es 400 Gesellenvereine mit rund 25000 Mitgliedern. Heute zählt das Kolpingwerk national rund 270000 Mitglieder. Hinzu kommen 500000 weitere Mitglieder außerhalb von Deutschland.

von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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