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Jugend nimmt das Haus an

Jugendkulturzentrum Kirchhain Jugend nimmt das Haus an

„Wir haben lange auf die Eröffnung gewartet, aber das Warten hat sich gelohnt. Das Haus gefällt mir sehr gut“, lobte Sedat Öztürk am Freitag das neue Kirchhainer Jukuz.

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Schon kurz nach 15 Uhr nahmen Kinder und Jugendliche ihr neues Haus in Besitz.

Quelle: Matthias Mayer

Kirchhain. Der 16-Jährige gehörte zu den ersten Jugendlichen und Kindern, die ihr neues Domizil, das Jugend- und Kulturzentrum „Blaue Pfütze“, in Augenschein nahmen. „Am besten wäre es, wenn das Haus jeden Tag öffnen würde“, sagte er.

Mit einem Tag der offenen Tür am Nachmittag und einem Rockkonzert der Gruppe „The Heads“ am Abend wurde das mit erheblichem Aufwand sanierte und umgebaute Haus Borngasse 29 einem ersten Härtetest unterzogen.

Dabei zeigte sich gleich die Stärke des Gebäudes: seine Weitläufigkeit über vier Stockwerke, die über einen Aufzug barrierefrei miteinander verbunden sind. So verteilten sich die jungen Leute schnell in den vielen Räumen. Kicker und Café im Erdgeschoss, das Internet-Café im ersten Stock, Hip-Hop-Raum, Poolbillard und Kreativwerkstatt im vierten Stock erwiesen sich als besondere Anziehungspunkte, während Seminar- und Gruppenräume im dritten Stockwerk den Besuchern zunächst nur ein paar neugierige Blicke wert waren.

„Wir freuen uns unheimlich, dass wir jetzt hier arbeiten können; hier kann sehr viel parallel stattfinden“, sagte Jugendpflegerin Christina Heck, die mit vielen ehrenamtlichen Helfern den Tag vorbereitet hatte. Im Bürgerhaus, der jüngsten Interims-Bleibe der Jugendpflege, habe es nur einen Raum und ein Büro gegeben. Im neuen Haus könne es jetzt generationenübergreifende Angebote geben.

Derzeit finde noch das alte Programm statt, aber ab der nächsten Woche würden in Kooperation mit dem Stadtjugendring und Jugendarbeit betreibenden Vereinen neue Angebote erarbeitet, sagte Heck dieser Zeitung. Dann soll auch die Leiterin der Kirchhainer Jugendförderung wieder an Bord sein: Silke Baumgardt fiel zuletzt krankheitsbedingt aus.

von Matthias Mayer

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