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Jugend kickt auf eigenem Spielfeld

Einweihung Jugend kickt auf eigenem Spielfeld

700 Arbeitsstunden waren bei der Planung des Niederkleiner Kunstrasenplatzes veranschlagt, 1030 Stunden sind es bereits geworden.

Niederklein. Am 10. April rückte das Spezialunternehmen an, das den Kunstrasenplatz auf dem Gelände des SV Niederklein in Angriff nahm, am 5. Juni übernahm der Verein die fertige Fläche. „Es ist alles wirklich schnell gegangen“, freut sich Vereinsvorsitzender Klaus Größl. An diesem Samstag, 27. Juli, weiht der SV Niederklein 1921 sein neues Schmuckstück ein, zunächst mit einem Spiel der Alten Herren

Gedacht ist der Kunstrasenplatz aber zuerst für die Jugendmannschaften des Vereins, in dem statistisch gesehen jeder sechste Niederkleiner Mitglied ist. Rund 100 Mitglieder hat die Jugendabteilung, 5 Mannschaften stellt der Verein, verteilt auf B-, C-, D-, E- und F-Jugend. Am Samstag spielt entgegen erster Planungen aber nur die D-Jugend. „Die Kinder wollen wir angesichts des heißen Wetters schonen“, sagt Größl.

Im Niederkleiner Projekt Kunstrasen steckt großes Engagement von Vereinsmitgliedern. Als der Finanzplan für den Bau entstand, waren darin rund 700 Stunden Eigenleistung durch den Verein vorgesehen. Bisher sind bereits 1030 zusammengekommen. Und noch sind nicht alle Arbeiten rund um die Spielfläche beendet. Kleinere Grünflächen sind noch herzurichten. Am meisten Zeit und Arbeit haben Vereinsmitglieder in die Pflasterungen rund um den neuen Platz gesteckt. 370 Quadratmeter Pflastersteine und rund 180 Meter Randsteine mussten verlegt werden. Größl hebt im Gespräch mit dieser Zeitung den Einsatz der Altherren-Abteilung hervor. „Die waren wirklich fleißig“, freut er sich. Vereinsmitglieder kümmerten sich auch gemeinsam um das Aufrichten der Flutlichtanlage.

Eine kleine Herausforderung musste bei Auftakt der Bauarbeiten allerdings noch gemeistert werden. Nach den starken Regenfällen im Frühjahr war der Untergrund für den Platz zu weich. „Es hätte die Gefahr bestanden, dass sich der Kunstrasen ablöst“, erläutert Größl. Das Planungsbüro, Baufirma, Stadtverwaltung und Verein fanden eine schnelle Lösung. Kurzfristig musste der Boden gekalkt werden. Er sei nun hart wie Beton, erläutert Größl. Damit ist nun auch die Gewährleistung durch die Baufirma sichergestellt. Seinerzeit waren für den Platz rund 196000 Euro Baukosten veranschlagt, Größl erwartet, dass dieser Rahmen auch in etwa eingehalten wird. Die Stadt finanziert den Löwenanteil mit 105000 Euro, vom Land gibt es einen Zuschuss von 50000 Euro

n Weitere Informationen rund um die Angebote des SV Niederklein 1921 gibt es auf der Internetseite des Vereins www.sv-niederklein.de

von Michael Rinde

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