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Jubiläumskonzert ist ein Erfolg

175 Jahre Sängerbund Jubiläumskonzert ist ein Erfolg

Gleich zwei Sängerkreise feierten in der Momberger Kirche das 175-jährige Bestehen des Mitteldeutschen Sängerbunds. Ausgang des Konzerts war eine echte Männerfreundschaft gewesen.

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Zum Abschluss sangen alle Aktiven des Gesangvereins Concordia Momberg gemeinsam.Fotos: Yanik Schick

Momberg. Vor zwei Jahren hatten Helmut Daub, der Vorsitzende des Sängerkreises Schwalm-Heimat, und sein damaliger Amtskollege vom Sängerkreis Wohratal, Kurt-Wilhelm Nau, den Entschluss gefasst, zum Jubiläum des Mitteldeutschen Sängerbunds zwei große Konzerte zu veranstalten. Nach einem gelungenen Konzert in Ziegenhain im März kamen die Chöre nun also ins Momberger Gotteshaus. Nau ist zwar nicht mehr Vorsitzender des hiesigen Sängerkreises - dass die Chemie zwischen beiden Verbänden dennoch weiterhin passt, belegte der Abend eindrucksvoll. Im Wechsel sangen insgesamt 13 Chöre aus dem Ostkreis sowie der Schwalm und hinterließen damit bei hunderten Zuhörern nachhaltigen Eindruck.

Auch die neue Vorsitzende des Wohrataler Sängerkreises, Monika Friedrich, war im Anschluss an das Konzert vollkommen begeistert. „Es war eine schöne Gelegenheit, um zu zeigen, dass die Kreise miteinander kooperieren können. Dadurch war der Abend sehr vielfältig.“ Dem stimmte auch Kreischorleiter Philipp Imhof zu: „Wir haben ganz bunte Mischungen von alten Klassikern bis hin zu modernen Sachen gehört“, meinte er.

In der Tat hatten sich die Chöre redlich Mühe gegeben, eine facettenreiche Liedauswahl zu treffen. Nach dem eher weltlichen Konzert in der Ziegenhainer Kulturhalle sollte der zweite Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten kirchlichen Hintergrund besitzen, so die Vorgabe der Veranstalter. Und die setzten die Sänger auf spannende Weise in die Tat um: Während der Gesangverein aus Schiffelbach zum Beispiel mit einem Stück aus Joseph Haydns „Die Schöpfung“ auf traditionelle Chorliteratur vertraute, sangen die Ernsthäuser ein neueres Lied - Leonard Cohens „Hallelujah“.

Besonders glanzvoll war der Auftritt der Sopranistin Ute Groß, die unter Begleitung von Klaus Schwaderlapp am Klavier das „O mio babbino caro“ (Giacomo Puccini) gefühlvoll interpretierte. Sowohl zum Auftakt als auch zum Ende traten in den Sängern des Momberger Gesangvereins Concordia die Gastgeber auf. Deren Vorsitzender Hartmut Schmitt zog ein positives Fazit: „Als der Vorschlag für ein solches Konzert kam, wurde er sofort im ganzen Verein akzeptiert. Und jetzt hat es unsere Erwartungen voll erfüllt. Wir waren ja überrascht, dass sich so viele Chöre angemeldet hatten.“^

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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