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Jubiläum trägt Musik in den ganzen Ort

25 Jahre Blasmusik Jubiläum trägt Musik in den ganzen Ort

Zwei Tage lang feierte am Wochenende die Emsdorfer Blasmusik ihr 25-jähriges Bestehen. Höhepunkte bildeten der Sternmarsch und die große Musikshow am Samstagabend.

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Zu Beginn der Jubiläumsfeier zogen neun Gastkapellen sternförmig durch Emsdorf Richtung Festzelt – hier die Roßdorfer Musikanten. Im Festzelt wurden zahlreiche aktive und passive Gründungsmitglieder der Emsdorfer Blasmusik geehrt. Zu diesen gehören auch der Vorsitzende Walter Luzius (kniend) und Dirigent Matthias Fischer (Zweiter von rechts). Fotos: Karin Waldhüter

Emsdorf. Böllerschüsse kündigten am frühen Samstagabend den Festakt und waren zugleich das Startsignal für den Sternmarsch. Neun im ganzen Ort verteilte Musikkapellen setzten sich in Bewegung und marschierten spielend in Richtung Festzelt, wo sich die Blasorchester sammelten. Angeführt von der Emsdorfer Blasmusik zogen die Musikkapelle Niederklein, die Roßdorfer Musikanten, die Kolpingfamilie Amöneburg, die Stadtallendorfer Musikanten, der Posaunenchor Erksdorf, die Wieraer Blasmusik und das Blasorchester Mardorf - beklatscht von zahlreichen Zuschauern - in das Festzelt ein.

Bis zum Beginn des offiziellen Teils unterhielt der Musikverein Rauschenberg die Besucher im vollbesetzten Festzelt.

Seit 13 Jahren ist Walter Luzius der Vorsitzende des Vereins. Er ließ noch einmal kurz die Vereinsgeschichte Revue passieren und erinnerte an die ehemaligen Dirigenten Hans Wieber, Rolf Richter und Wilhelm Schnücker. Seit 2007 führt Gründungsmitglied Matthias Fischer den Dirigentenstock. „Wir sind eine tolle Truppe aus jungen, mittelalten und älteren Mitgliedern“, betonte Luzius. In den 25 Jahren habe die Emsdorfer Blasmusik 90 Musiker ausgebildet, heute zähle der Verein 38 Aktive.

Neben einiger politischer Prominenz begrüßte der Vorsitzende Pfarrer Peter Weber, Ehrenstadtrat Walter Pfeiffer und den Stadtverordneten Hartmut Pfeiffer (beide Emsdorf) sowie die Abordnung eines befreundeten Blasorchesters aus Puchheim. Ortsvorsteher Winfried Kläs gratulierte im Namen des Ortsbeirats. „Die Emsdorfer Blasmusik ist immer zur Stelle, hat sich fest etabliert und ist im Vereinsgefüge nicht mehr wegzudenken“, betonte er und bescheinigte dem Verein Kontinuität und Zielstrebigkeit zur Weiterentwicklung als Grundlage für den Erfolg. „Ihr seid eine Bereicherung für Emsdorf“, lobte er. Das unterstrich auch der Erste Stadtrat Dietmar Menz. „Emsdorf wäre ohne die Blasmusik nicht vorstellbar“, betonte er und erinnerte an das verstorbene Mitglied der Blasmusik, Albert Richter.

Gut gelaunt führte Dirigent Matthias Fischer durch die Musikshow und stellte beim Eröffnungsauftritt der Emsdorfer Blasmusik seine Qualitäten als Sänger unter Beweis. Seine große Bandbreite zeigte der Jubiläumsverein mit dem modernen Stück „Ich war noch niemals in New York“, genauso wie bei der anschließenden Polka. „Lasst uns Jubiläum feiern“, lud die Emsdorfer Blasmusik, gesanglich unterstützt von Matthias Fischer, mit einem speziell für das Fest abgewandelten Liedtext alle Besucher ein. Für gute musikalische Unterhaltung sorgten dann die Beiträge der einzelnen Kapellen auf der Bühne.

Festgemeinde siehtunter das Zeltdach

Fortgesetzt wurde das Festwochenende am Sonntagmorgen mit einem Festgottesdienst. Aufgrund des andauernden Regens musste dieser kurzfristig vom Markuskreuz in das Festzelt verlegt werden. Der Festgottesdienst sowie das anschließende Mittagessen wurden musikalisch begleitet von der Emsdorfer Blasmusik.

Mit Tänzen wie der Breitenbacher Polka oder dem Nagelschmied sorgte die Emsdorfer Volkstanzgruppe am Nachmittag für einen tänzerischen Höhepunkt. Der MGV Emsdorf gratulierte mit einigen Liedbeiträgen wie „Ein Bett im Kornfeld“ und die Kinder des Kindergartens sangen Lieder, die sich mit Kindern aus aller Welt beschäftigten. Ein Hauch von Karneval wehte dann beim Auftritt der kleinen EKC-Funken durch das gut gefüllte Zelt.

Am 22. Juli 1988 war die Emsdorfer Blasmusik von 39 Interessierten gegründet worden. Im Verlauf des Nachmittags wurden 17 aktive und 20 passive Gründungsmitglieder für ihre 25-jährigen Verdienste um den Verein geehrt. Für Kicheln, Kuchen und Kaffee sorgten die Frauen der Kfd. Eine Hüpfburg bot für die jüngeren Besucher Abwechslung und die Freiwillige Feuerwehr Emsdorf lud zu einer Fahrt mit dem Einsatzfahrzeug ein. Bis zum Abend sorgten die Antriftaler Musikanten für tolle Stimmung im Zelt.

die Geehrten:

25 Jahre Mitglied sind: Alexandra Stäb, Josef Schäfer, Norbert Rhiel, Christina Schneider, Ulrich Paul, Walter Luzius, Jörg Luzius, Timo Biecker, Werner Nebel, Edgar Kläs, Matthias Fischer, Herbert Pfeiffer, Wilfried Jüngst, Reinhold Paul, Stefan Paul, Thorsten Paul, Ewald Lauer, Mario Luzius, Hartmut Halling, Andrea Karius, Holger Jüngst, Alfred Jüngst, Alwin Jüngst, Lucia Jüngst, Bernd Karius, Friedrich Kaufmann, Alfons Kläs, Andreas Martin, Clemens Rhein, Stefanie Malinka, Josef Pfeiffer, Hubert Schäfer, Andreas Garg, Thomas Stäb, Marcus Schäfer, Tobias Halling und Alexandra Paul.

10 Jahre: Franziska Günther, Cornelia Spiller, Fabian Paul, Daniel Lecher, Philipp Jüngst, Florian Schäfer, Jennifer Fritsch, Mario Fritsch, Sebastian Lembach, Walter Pfeiffer, Clemens Schäfer, Andreas Schäfer, Lisa-Marie Otto und Theresa Nebel.

von Karin Waldhüter

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