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"Jetzt kommt es auf jedes Pfotenzucken an"

Hundeprüfung "Jetzt kommt es auf jedes Pfotenzucken an"

Es ist früh am Morgen und etwas nebelig auf dem Hundeplatz. Auf der Wiese stehen vier Hundebesitzer, jeweils samt Vierbeiner bei Fuß.

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Richter Andreas Mössinger vergibt die Höchstpunktzahl.

Quelle: Schick

Erksdorf. Auf ein Kommando treten die Herrchen und Frauchen im Gleichschritt nach vorne, langsam entfernen sie sich. Die Hunde schauen gespannt hinterher, bewegen sich allerdings kaum. „Jetzt kommt es auf jedes Pfotenzucken an“, sagt Irmtraud Michel, die Vorsitzende der Hundesportfreunde Lahn-Ohm. „Wichtig ist, dass der Hund ruhig, entspannt und vor allem gerade sitzt“, ergänzt die Ausbildungswartin Bärbel Pia-Schmerberg.

Wie wichtig, das zeigt die anschließende Bewertung. Einer der Hunde hatte sich während der Prüfung am Kopf gekratzt, schon bekommt er die zweitschlechteste Note. Getestet wird mit dieser Übung die Unbefangenheit des Hundes. Sie ist ein Teil des „Obedience“-(übersetzt „Gehorsam“)Turniers, das die Hundesportfreunde zweimal pro Jahr veranstalten.

19 Teilnehmer gehen in den vier Leistungsklassen an den Start. Für jede gibt es bestimmte Anforderungen und Prüfungsformen.

Die Fußarbeit des Hundes, das Apportieren von Holz und ­Metall, Geruchsunterscheidungen, Sprünge über Hürden sowie das Einnehmen von „Sitz“- und „Platz“-Positionen - all das wird fernerhin von den Vierbeinern im Zusammenspiel mit ihren Besitzern abgeprüft. Für jede Übung bekommen Mensch und Tier eine Note von Richter Andreas Mössinger (Karlsruhe).

Zuvor hatte eine Begleithundeprüfung stattgefunden, die Annegret Pendzialek und Bettina Böhm mit ihren Hunden erfolgreich meisterten.

von Yanik Schick

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