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Investor sieht geplanten Discounter als den „Anker“

Investor sieht geplanten Discounter als den „Anker“

Der Vertrag zwischen der Gemeinde Wohratal und dem Investor Fischer Projekt GmbH ist unterschrieben. Neben einem Discounter gibt es weitere Interessenten für das Halsdorfer Gewerbegebiet.

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Beigeordneter Helmut Becker (von links), Investor Jörg Fischer, Bürgermeister Peter Hartmann und Fachbereichsleiterin Ines Dicken stehen im künftigen Gewerbegebiet.

Quelle: Michael Rinde

Wohratal. Mehrere wichtige Schritte will Jörg Fischer in den nächsten Monaten parallel vorantreiben: den Weg zum Baurecht und den Abschluss des Mietvertrags mit dem Lebensmittelmarkt-Betreiber, der in Halsdorf ein Geschäft mit rund 800 Quadratmetern Fläche eröffnen will. Am Freitag unterschrieben Fischer, Wohratals Bürgermeister Peter Hartmann und Erster Beigeordneter Helmut Becker den städtebaulichen Vertrag.

Fischer ist zuversichtlich, dass er sich mit dem Lebensmittel-Discounter schnell über einen Mietvertrag einigen kann. „Schließlich ist der Discounter von sich aus auf die Gemeinde zugekommen“, sagt der Investor.

Für die Fischer Projekt GmbH ist die Erschließung des Halsdorfer Gewerbegebiets und die Marktansiedlung zunächst nur ein kleineres Projekt, das sich aber entwickeln kann. Der Lebensmittelmarkt fungiere als ein Anker oder Frequenzbringer. „Schließlich soll es hier darum gehen, ein Gewerbegebiet zu erschließen“, sagt Fischer. Bei Bürgermeister Hartmann hatten sich nach den Berichten der OP bereits weitere Interessenten aus der Region gemeldet. „Mancher hat schon einige sehr gute Ideen“, erläutert Hartmann, ohne konkreter werden zu wollen. Für ihn ist die Markt-ansiedlung zunächst vorrangig, stärkt sie aus seiner Sicht vor allem die Grundversorgung. Und das macht die Gemeinde automatisch auch attraktiver für Familien. Über Bauplätze verfügt die Gemeinde.

Fischer hält es für schwierig, dass sich im Gewerbegebiet Halsdorf zusätzliche Fachmärkte, zum Beispiel von Drogerie-Ketten, ansiedeln lassen. Attraktiv sei das an der Bundesstraße 3 gelegenene Gelände vor allem für Unternehmen aus der Region. Liefe nunmehr alles nach Plan, so könnte es bis zum Jahresende Baurecht geben. Die Gemeinde hat schon Vorarbeiten geleistet. Optimal wäre es aus Investorensicht, wenn zum Jahresende die Erschließungsarbeiten für die Gewerbefläche beginnen könnten. „Dann ließe sich der Bau des Marktgebäudes im Frühjahr beginnen“, sagt Fischer. Etwa ein halbes Jahr dauert der Gebäudebau. Nach dieser Rechnung wäre im Herbst 2012 Eröffnung.

von Michael Rinde

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