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Investition ins saubere Nass

Finanzen Investition ins saubere Nass

Die Stadtwerke haben in die Wasserversorgung in Wolferode investiert. Damit sollen Qualität und der Druck in den Leitungen dauerhaft konstant bleiben.

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Diese modernen Pumpen machen einen Druckbehälter überflüssig und garantieren jetzt gleichbleibend hohen Wasserdruck.

Quelle: Stadtwerke

Wolferode. Dank einer ergiebigen Quelle verfügen die Haushalte in Wolferode über qualitativ besonders hochwertiges Wasser, wie auch Stadtwerke-Betriebsleiter Giselher Pontow im Gespräch mit der OP hervorhebt. Quellfassung und Zisterne liegen dabei auf dem Gelände der Pumpstation, wo das Wasser vorsorglich entkeimt wird. Das passiert üblicherweise mit einer UV-Anlage. Außerdem wird dem Wasser dort die Kohlensäure entzogen. „Macht man das nicht, gibt es Korrosionen im Leitungsnetz“, erläutert Pontow. Pumpen leiten das Wasser dann in den höher gelegenen Hochbehälter weiter.

Doch in der Vergangenheit gab es immer wieder Defekte an den Pumpanlagen. Bei einem Ortstermin mit den Gesundheitsbehörden wurde dann gleich noch ein möglicher Risikofaktor für die Wasserqualität in Wolferode entdeckt: ein Druckbehälter. „Theoretisch hätte dort stehendes Wasser einmal verkeimen können“, sagt Pontow. Auf den Tipp des Gesundheitsamtes hin wurde jener alte Druckbehälter gegen drehzahlgeregelte Pumpen ausgetauscht. Damit ist diese Quelle möglicher Verkeimungen überflüssig geworden. Zugleich werden es die Bürger, die in der Hochzone in Wolferode wohnen, bereits gemerkt haben, dass der Wasserdruck konstanter geworden ist. Auch das war ein Ziel dieser Stadtwerke-Investition.

Und weil es in der Vergangenheit zunehmend Probleme mit der älteren UV-Anlage im Hochbehälter gab, wurde diese gleich ebenfalls ersetzt.

Diese Arbeiten waren im Wirtschaftsplan der Stadtwerke bereits vorgesehen. Rund 25 000 Euro kostete der Umbau einschließlich der neuen Pumpen. Für die neue UV-Technik investierten die Stadtwerke noch einmal rund 7500 Euro.

von Michael Rinde

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