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Interesse an Wanderung steigt wieder

Niederkleiner zufrieden Interesse an Wanderung steigt wieder

Die mit 85 Jahren älteste Teilnehmerin des Niederkleiner Wandertages kommt aus Thüringen. Dafür ist wenigstens die jüngste Teilnehmerin der Veranstaltung ein Eigengewächs des Dorfes.

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Helmut van Moll (Zweiter von rechts) ehrte Josef Weitzel (Neustadt, von links), Selina mit Mira Wilhelm (jüngste Teilnehmerin) auf dem Arm, Roswitha Schick (Sportverein), Noah Schwarzer (Kolpingsfamilie) und Christa Zink (älteste Teilnehmerin).

Quelle: Yanik Schick

Niederklein. Für das 31. Vereinswandern waren mal wieder die Kompetenzen von Günter Kotte und Willi Mönninger gefragt. Die beiden Wanderwarte des Niederkleiner Wandervereins sind traditionell dafür zuständig, im Voraus verschiedene Streckenverläufe für die Teilnehmer auszusuchen. Nachdem die Route im vergangenen Jahr nach Stadtallendorf geführt hatte, schilderten Kotte und Mönninger diesmal einen Weg in die entgegengesetzte Richtung aus.

Vom Pfarrheim aus führte die Strecke über einen Feldweg neben der Landstraße 3290 bis kurz vor den Ortseingang Schweinsbergs. Entlang des Radfahrwegs kamen die Wanderer an Rüdigheim vorbei, überquerten die Hauptstraße und liefen schließlich noch vor dem Brücker Wald -wo eine Kontrollstelle aufgebaut war - zurück nach Niederklein.

Wem diese fünf Kilometer lange Strecke nicht genügte, der konnte vom Beginn des Waldes aus noch eine Runde bis zur Ziegelhütte bei Amöneburg hinzufügen und von dort wieder zum Pfarrheim zurückkehren. Jene Wanderer durften sich am Ende die zurückgelegte Distanz von zehn Kilometern auf der Stempelkarte vermerken lassen.

180 Wanderer nahmen teil

Insgesamt waren 180 Teilnehmer zum Vereinswandern nach Niederklein gekommen. „Wir haben uns im Vergleich zum Vorjahr etwas gesteigert und sind deshalb mit der Zahl zufrieden“, sagte Helmut van Moll, der Vorsitzende des Wander­vereins, der am Ende auch die Siegerehrung vornahm.

Die Wanderfreunde Hatzbachtal hatten im Laufe des Vormittags 25 Wanderer auf die Strecke geschickt und gewannen damit die Wertung der Wandervereine knapp vor Neustadt und Schröck (jeweils 22) sowie Rüdigheim und Vorjahressieger Amöneburg (jeweils 20).

Bei den Niederkleiner Vereinen lag die Kolpingfamilie mit 19 Teilnehmern klar vor der Musikkapelle (8) und dem Sportverein (6). Jüngste Teilnehmerin an der Wanderung war die erst drei Monate alte Mira Wilhelm aus Niederklein. Als älteste Teilnehmerin zeichnete der Wanderverein Christa Zink (85) aus, die einmal mehr mit einer Delegation aus Georgenthal (Thüringen) am Vereinswandern teilgenommen hatte.

„Die Verbindung der Wandervereine aus beiden Orten besteht schon seit 25 Jahren“, erklärte Helmut van Moll. Es sei mittlerweile gang und gäbe, dass sich deren Mitglieder gegenseitig bei Veranstaltungen besuchten und unterstützten.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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