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Inspiration von der WC-Gardine

18. Niederkleiner Ostermarkt Inspiration von der WC-Gardine

Der 18. Niederkleiner Ostermarkt der Tanz- und Brauchtumsgruppe im Bürgerhaus stimmte die Besucher auf den Frühling und das Osterfest ein.

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„Die Farbe darf nicht zu dick und nicht zu dünn sein. Sie muss sich schön von der Feder ziehen lassen“, verrät Karl-Heinz Mai den Trick beim Eiermalen.

Quelle: Klaus Böttcher

Niederklein. „Wir haben in diesem Jahr die Ostereiermalerei etwas mehr in den Mittelpunkt gestellt“, erzählt Gerlinde Kaufmann-Wieber vom Vorstand der veranstaltenden Tanz- und Brauchtumsgruppe.

Karl-Heinz Mai aus Momberg ist das erste Mal in Niederklein vertreten. Er ist einer der Künstler, die sich mit dem Bemalen der Ostereier beschäftigen. Er bemalt ausgeblasene Eier oder auch Holzeier mit Plakafarben. Entweder verwendet er eine Grundfarbe und malt dann Muster, Bilder oder Sprüche auf die Eier, manchmal bemalt er auch die naturbelassenen Eier. Er taucht die Feder in kleine Farbtöpfchen und verziert die Eier mit ruhiger Hand.

„Die Farbe darf nicht zu dick und nicht zu dünn sein, sie muss sich schön von der Feder ziehen lassen“, verrät er den entscheidenden Kniff gegen das Verlaufen der Farbe. „Die Muster für die Eier denke ich mir selbst aus“, sagt er und gesteht: „Wenn ich irgendwo auf der Toilette sitze, beobachte ich die Gardinen, das sind schöne Muster.“

Mai ist einer der 20 Anbieter im Bürgerhaus. Die Angebotspalette reichte beim Markt der schönen Dinge von kunstvoll verzierten Ostereiern über Blumenschmuck, Kunstfotografie, Lederwaren, über selbst gemachte Marmeladen und Liköre bis zu Patchworkarbeiten und Holzschnitzereien in unterschiedlichster Technik.

von Klaus Böttcher

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