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In zwei Chören singen vier Generationen

Musik zum Advent In zwei Chören singen vier Generationen

Einen Tag vor dem vierten Advent erfreuten große und kleine Sänger des gemischten Chors des Gesangvereins 1886 Schwabendorf die Besucher mit „Musik zum Advent“.

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Zwei Lieder sangen der Schwabendorfer Chor Achord und der Kinderchor Achördchen in der Schwabendorfer Hugenotten-Gedächtniskirche gemeinsam. Foto: Karin Waldhüter

Schwabendorf. Nach der feierlichen Eröffnung mit dem traditionellen schottischen Stück „Highland Cathedral“, das Tine Brüning an der Orgel intonierte, richtete Pfarrer Brüning sein Wort an die Gemeinde. „Wie schön, dass es die Musik gibt“, erklärte er. Und freute sich mit Blick in den Kirchenraum, dass es Menschen gibt, die genauso empfinden. „Es ist wichtig für unser Dorf, dass wir einen Chor haben. Und wenn Kinder mitmachen, macht uns das besondere Freude“, so Brüning. Bei manchen führe der Glaube über ein Lied und es seien nicht nur die Melodien und Harmonien, sondern auch die Texte, die dazu beitrügen.

Zur „Musik im Advent“ hatten die beiden Schwabendorfer Chöre Achord und der Kinderchor Achördchen des Gesangvereins Schwabendorf eingeladen. Seit Ende der Sommerferien hatten sich die 25 Sängerinnen und Sänger des Chors Achord auf diesen Auftritt vorbereitet. Seit dem Frühjahr leitet Knut Petersen den Schwabendorfer Chor, in dem vier Generationen gemeinsam singen.

Karl Naumann ist der älteste Sänger des Chors und feiert bald seine 70-jährige Chor-Zugehörigkeit. Urenkel Louis ist einer der 15 jungen Sänger im Kinderchor „Achördchen“.

Vor einem Jahr hat Marion Braun-Wenzl den Kinderchor mit viel „Mut und Engagement“ auf die Beine gestellt, wie der Vorsitzende Thomas Müller im Gespräch mit der OP erzählt. Mittlerweile ist aus dem Kreis der jungen Sänger noch eine kleine Flötengruppe gewachsen, die an diesem Abend mit den Stücken „Holler Boller Rumpelsack“ und „Stille, stille, kein Geräusch gemacht“ zeigte, was die Musiker schon alles an ihrem Instrument gelernt haben.

Seit einigen Jahren gehören anspruchsvolle Gospelsongs zum Repertoire des Chors Achord. Längere Zeit hatte der Chor allerdings kein solches Stück mehr präsentiert. Zum Gefallen der Zuhörer sang der Chor ganz am Ende des gut einstündigen Programms die rhythmisch-flotten Gospelsongs „Let my light shine bright“ und „This little light of mine“. Beide stammen aus der Komponistenfeder von Lorenz Maierhofer.

Gleich zu Beginn des Konzertes hatte sich der Chor Achord mit einer harmonischen Darbietung von „Advent ist ein Leuchten“, empfohlen. Jubelnd erklang dann das „Gloria in excelsis deo“ in der nicht ganz vollen Schwabendorfer Hugenotten-Gedächtniskirche, und mit feierlichen sanften Tönen besangen die Sänger und Sängerinnen besonders schön die „Heilige Nacht“.

Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt der beiden Chöre, die unter der Leitung von Knut Petersen stimmungsvoll die bekannten Weihnachtslieder „Alle Jahre wieder“ und „Leise rieselt der Schnee“ vortrugen.

Mit den roten Nikolausmützen auf den Köpfen und leuchtenden Kinderaugen brachten die jüngsten Sänger mit „Dem Nikolaus ist kalt“ und dem fröhlichen Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ die Augen der Besucher zum Glänzen.

Mit zwei weihnachtlichen Geschichten ergänzte Roland Pfanzler die musikalischen Beiträge, und stimmungsvoll ging das Konzert mit dem gemeinsam gesungenen „Macht hoch die Tür“ zu Ende.

von Karin Waldhüter

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