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In Sporthalle ist genug Platz für beliebtes Konzert

Frühlingsmusik In Sporthalle ist genug Platz für beliebtes Konzert

Rund 400 Besucher ließen sich beim Frühlingskonzert der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain (AWS) von den beschwingten und bemerkenswerten Darbietungen der Bläser und Sänger ­mitreißen.

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Das Gesangsensemble „The Wanted“ sorgte für einen Höhepunkt des Abends.

Quelle: Stefanie Wellner

Kirchhain. Zur Eröffnung des Frühlingskonzerts schmetterten rund 50 Schüler der Bläserklassen der fünften Jahrgangsstufe auf ihren Klarinetten, Querflöten, Posaunen, Trompeten, Saxofonen, Hörnern und Tuben das Stück „Rock Around the Clock“. Auch bei den beiden folgenden Stücken „What a Feeling“ und „Final Countdown“ zeigten die jungen Blasmusiker beachtliches Können, obwohl sie erst seit einem Dreivierteljahr zusammenspielen.

Zum ersten Mal hieß Schulleiter Matthias Bosse die Konzertbesucher in der Sporthalle Mitte willkommen statt in der Aula: Da bei vorangegangenen Konzerten einige Besucher hatten stehen müssen, entschieden sich die Organisatoren für einen größeren Veranstaltungsraum. Besonders freute sich Bosse, dass sich Schüler aus allen Jahrgängen und Schulzweigen an der Veranstaltung beteiligten.

Nachfrage nach Bläserklasse ist so hoch wie nie zuvor

Musiklehrer Michael Korte stellte im Namen des Fachbereichs Musik heraus, dass in diesem Jahr das Interesse an der Bläserklasse so groß war wie noch nie zuvor: „Zum ersten Mal waren es so viele Anmeldungen, dass eine Bläserklasse nicht ausreichte.“ Unter anderem mit dem Lied „Man in the Mirrow“ folgte im Anschluss eine Gesangseinlage des Chors der AWS unter der Leitung von Katrin Handstein.

Der Wahlunterricht Musik der Klasse 9 begeisterte die Zuhörer unter anderem mit „Vision“, einem Stück, das die Schüler im Kurs selbst geschrieben und arrangiert hatten. „Da in den Wahlkursen mehr Zeit ist, sollen die Schüler dort auch kreativ werden. Dort haben sie die Möglichkeit, zu improvisieren und selbst zu komponieren“, erklärte Thorsten Mihr das Konzept des Wahlunterrichts.

Und das hatten die Schüler auch getan: In den drei Werken, die die Neuntklässler darboten, waren Improvisationen von Moritz Volland an der Trompete, Ralf Dönges und Marlon Böttner an der Posaune, Michael Martyn am Saxofon und Stefan Methe am Flügel zu hören. Bei dem Lied „Respect“ erhielten die Bläser gesangliche Unterstützung von Elisabeth Kothe und Musiklehrerin Katrin Handstein.

Konzert wird noch einmal aufgeführt

Der Chor „All inclusive“ besteht aus Lehrern, Schülern, Eltern und Ehemaligen, also allen, die sich der Schule in irgendeiner Weise verbunden fühlen und Spaß am Singen haben. Diese Freude am Musizieren war bei den Liedern „Spring“ und „Take me Home“ deutlich zu spüren. Die Sänger schlossen ihren Vortrag mit einem Aufruf: Für die Zukunft sucht „All inclusive“ noch Unterstützung, vor allem bei den Männerstimmen.

Die Mitglieder der Bläserklasse G6 erhielten für ihre Darbietung von „Wind of Change“ und „Rolling in the Deep“ großen Applaus der Zuhörer. Ebenso begeistert waren die Gäste vom aktuellen Charthit „Castle on the Hill“, den die Schüler des Wahlunterrichts Musik der Klasse 10 sangen und spielten.

Ein gesangliches Highlight boten die fünf Schülerinnen des Gesang-Ensembles „The Want­ed“ mit „Billie Jean“ und „Nobody is perfect“. Auch die Bläser unter der Leitung von Bernd Hampel rissen die Zuhörer mit. Dabei wurden sie von Hampel gleich mit drei Instrumenten und Mihr am Akkordeon begleitet. Die Concert Band sorgte für den krönenden Abschluss eines gelungenen und abwechslungsreichen Konzerts und entließ die knapp 400 Zuhörer beschwingt in den Abend.

Dies alles wäre nicht möglich gewesen ohne die tatkräftige Unterstützung der Technik AG „Sound & Light Crew“, die an diesem Abend unter anderem durch Dominik Mittelstädt, Linus Battenfeld und Felix Müller vertreten war.

Wer das Konzert verpasst hat, bekommt schon morgen erneut die Gelegenheit, eine Darbietung von Schülern der Alfred-Wegener-Schule zu besuchen. Dann erklingt ab 19 Uhr „Jazz im Zirkuszelt“ auf dem Gelände der Grundschule Kirchhain.

von Stefanie Wellner

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