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In Kirchhain muss eine Spielhalle schließen

Neue Vorgaben In Kirchhain muss eine Spielhalle schließen

Welche Auswirkungen haben die neuen Regeln für hessische Spielhallen in Kirchhain? Darüber informierte Yörn Weber vom Ordnungsamt die Mitglieder des Sozialausschusses.

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In Kirchhain blinken künftig nur noch in zwei Spielhallen die Geldspielautomaten. Bis zu zwölf ­Geräte sind in den Spielstätten erlaubt, in Gaststätten bis zu drei.

Quelle: Soeren Stache

Kirchhain. In Kirchhain gibt es derzeit drei Betriebe mit zusammen 22 Spielgeräten. Allerdings befinden sich zwei dieser Betriebe im gleichen Gebäude in der Frankfurter Straße. Von diesen muss einer im Zuge der neuen Verordnung geschlossen werden, denn die neue Regelung schreibt vor, dass zwischen zwei Spielhallen von Eingangstür zu Eingangstür ein Mindestabstand von 300 Meter bestehen muss, erklärte Yörn Weber.

Zum 30. Juni endeten die Übergangsbestimmungen. Damit erlösche auch die Doppelkonzession für die von einem bundesweit tätigen Unternehmen betriebenen Spielhallen in der Frankfurter Straße. Der Betreiber muss sich entscheiden, welche Halle er schließt.

Grundsätzlich gebe es keine Probleme mit den Betreibern der Kirchhainer Spielhallen. Die Auflagen würden eingehalten. Dazu gehörten der Verzicht auf Werbeflächen und die Festlegung auf den Begriff „Spielhalle“. Bezeichnungen wie „Casino“ seien unzulässig, sagte Weber.

Die Betriebszeiten würden auf maximal 18 Stunden am Tag beschränkt. Zwischen 4 und 10 Uhr müssten die Betriebe schließen. Terminals für Sportwetten seien verboten, sagte Weber.

von Matthias Mayer

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