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In Ernsthausen gehen die „Werwölfe“ um

Ferienspiele im Storchennest In Ernsthausen gehen die „Werwölfe“ um

Neben den Ferienspielen in den Sommerferien, gehört das städtische Freizeitprogramm in den Herbstferien zum festen Jahresprogramm der Rauschenberger Stadtjugendpflege.

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Farbenfroh ging es an diesem Tisch zu, wo junge Künstlerinnen und Künstler einfache Druck-Techniken ausprobierten.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Ernsthausen. Für eine Woche trafen sich 43 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren aus Rauschenberg und Umgebung im Storchennest Ernsthausen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Stadtjugendpfleger Stefan Ullrich hatte mit seinen neun Mitarbeitern ein abwechslungsreiches Programm gegen Stubenhocken und Langweile erarbeitet, in dem viel und kreativ gebastelt und gespielt wurde.

Zum Thema „Rund um den Herbst“ haben die Kinder Lichtschalen, Steintiere, Mobiles und Bilderrahmen gebastelt. Textiles und bildhaftes bedrucken stand ebenso auf dem Tagesplan, wie die Herstellung von Drachen aus Plastiktüten, wobei Mitarbeiter Gunnar Damm die passenden Schablonen vorbereitet hatte. Erste Flugversuche auf dem nahe gelegenen Sportplatz des TSV Ernsthausen endeten bereits überaus vielversprechend.

Ein Tag war für einen Ausflug nach Kassel eingeplant, wo der Besuch des Planetariums und ein Abstecher zum Herkules auf dem Programm standen.

Immer gute Stimmung

Die Stimmung war stets top, auch wenn schon mal etwas anders als geplant endete, woran Ullrich einen wesentlichen Anteil hatte. Er hatte für Kinder und Betreuer stets aufmunternde Worte parat und stürzte sich meist selbst in das Getümmel im großen Saal des Gemeinschaftshauses, der so viel Trubel wohl noch nicht erlebt hat.

Besonders hervorzuheben ist die Frühbetreuung bereits ab 8 Uhr morgens, wo doch das offizielle Programm erst um 9 Uhr begann.

Der neunjährige Elias aus Bracht war schon öfter bei Ferienspielen dabei und wusste, was ihn erwartete. Die 6-jährige Amie aus Himmelsberg besuchte hingegen zum ersten Mal die Rauschenberger Ferienspiele und bastelte mit großer Begeisterung.

Der große Renner bei allen Kindern war jedoch das „Werwolfspiel“, was mit gleichnamigen, gruseligen Filmen doch nur wenig zu tun hat. Hier geht es darum, bei durch Karten verteilten Rollen, als Dorfbewohner die Werwölfe zu „vernichten“ und den Frieden wieder herzustellen, beziehungsweise als Werwolf alle Dorfbewohner „auszuschalten“.

Die Ferienspiele endeten am Sonntag mit dem Drachenfest auf dem Rauschenberger Grillplatz. Dort gab es eine Hüpfburg zum Toben. Zudem boten die Mitarbeiter Kinder-Schminken und den Bau von Drachen an.

von Heinz-Dieter Henkel

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