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Im Jahr 2014 soll der Umbau beginnen

Sanierung Im Jahr 2014 soll der Umbau beginnen

Während der jüngsten Sitzung des Rüdigheimer Ortsbeirates wurde deutlich, dass der langgehegte Wunsch nach der Erweiterung des "Treffpunktes" bald in Erfüllung geht.

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Der Umbau des „Treffpunktes“ steht bevor.Foto: Klaus Böttcher

Rüdigheim. Drei Schlagworte nannte Ortsvorsteher Martin Bieker zur Erweiterung des Gemeinschaftshauses: „Größer, schöner, besser“. Geplant sei ein behindertengerechter Aufgang, denn die derzeit vorhandene Treppe sei für viele Menschen ein quasi unüberwindliches Hindernis.

Durch die Verlegung des Treppenhauses nach außen kann der Gemeinschaftsraum etwas größer werden. Des Weiteren ist geplant, die sanitären Anlagen zu sanieren.

Von dem Umbau werde auch die Feuerwehr im Erdgeschoss profitieren, bei der es bisher recht beengt zugehe, betonte Bieker. Die Spinde könnten aus der Fahrzeughalle ausgelagert werden, zudem werde der Schulungsraum vergrößert. Noch dazu seien ein Umkleideraum und eine Dusche für Frauen vorgesehen. Nicht zuletzt werde auch ein neues Feuerwehrauto hineinpassen - wenn es dann ein neues geben sollte.

Für das ganze Projekt sind 250000 Euro veranschlagt. Die Rüdigheimer wollten viel Eigenleistung einbringen - dennoch werde es schwierig, im Budget zu bleiben, meinte Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und betonte: „Das Projekt hat für mich hohe Priorität.“ Die erste Rate zur Finanzierung solle im Haushalt für 2014 stehen.

Ein Problem stellt im Moment noch ein 50 Quadratmeter großes Stück Friedhof dar, das die Stadt von der Kirche erwerben will. Bisher ist man sich über den Kaufpreis noch nicht einig geworden. Ein neues Angebot der Kirche müsse erst im Magistrat besprochen werden, erklärte der Bürgermeister, der zum Kaufpreis nichts sagen wollte.

Die Kirche hatte sich auch an den Ortsbeirat gewandt und ihn zwecks Verhandlungen eingeladen. Richter-Plettenberg verdeutlichte jedoch, dass der Beirat mit den Vertragsverhandlungen nichts zu tun habe, sondern dies Sache des Magistrats sei.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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