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Im Heinz-Lang-Park soll es rundgehen

Europafest Im Heinz-Lang-Park soll es rundgehen

Stephan Runge, Sprecher des Arbeitskreises Europafest, ist sich sicher, dass er und seine Mitstreiter für die Jubiläumsfeier ein ansprechendes Programm zusammengestellt haben.

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Für die Jubiläums-Veranstaltung hat der Arbeitskreis wieder ein buntes Bühnenprogramm zusammengestellt.

Quelle: Archivfoto

Stadtallendorf. Vor 25 Jahren fand in Stadtallendorf erstmals das Europastraßenfest in der Niederkleiner Straße statt. Inzwischen ist der Heinz-Lang-Park der Veranstaltungsort - entsprechend hat sich auch der Name in Europafest geändert. Nun können die Stadtallendorfer also ein Jubiläum feiern. Und das lässt sich der ausrichtende Arbeitskreis natürlich nicht nehmen. So weicht er vom üblichen, zweijährigen Turnus ab und veranstaltet am 6. Juni ein Jubiläums-Europafest - das zwar kleiner und kürzer als sonst ausfällt, aber weiterhin das große Ziel hat, die Stadtallendorfer Vielfalt zu zeigen und die Menschen zusammenzubringen.

Das Programm des in knapp einem Monat steigenden Festes wird mit einem einstündigen Auftritt der Momberger Blaskapelle beginnen. Danach machen die Musiker die - diesmal einzige - Bühne an der Seeterrasse frei für die „offizielle“ Begrüßung durch Bürgermeister Christian Somogyi und weitere Redner. Gegen 13 Uhr kehren die Momberger zurück und übernehmen wieder das Ruder.

Türkische Folklore und Karibiksound

Um 14 Uhr folgt ein, so Runge, „buntes Programm“ mit türkischer Folklore und Musik. Die Gestaltung übernehmen ein türkischer Chor aus Stadtallendorf und der alevitische Verein, der gleich mehrere Saz-Spieler ins Rennen schickt, die auf ihren Zupfinstrumenten typisch türkische Musik machen wollen. Anschließend kommt es zu einem Stilwechsel: Dann treten die Gruppe „Karibiksound Marburg“ und die Mädchencombo „Woodvalley Movement“ mit Hiphop aus dem Waldtal auf.

Ab 16 Uhr zeigen Kinder ab sechs Jahren verschiedene europäische Tänze, die sie über die Stadtallendorfer Volkshochschule erlernt haben. Es folgen „kleinere Auftritte“, unter anderem von einem Mädchenchor und den Mitgliedern eines Mädchentanzkurses, wie Sebastian Habura, Stadtallendorfer Streetworker und Mitglied des Arbeitskreises Europafest, berichtet.

Boxer und Skater wollen ihr Können zeigen

Das Bühnenprogramm dauert bis 18 Uhr, danach baut die Band „Skyliners“ ihre Ausrüstung auf, um dann von 20 bis 24 Uhr die Gäste mit Musik zu unterhalten.

Doch auch neben der Bühne soll es hoch hergehen. Rund um den Teich gibt es eine zu den Kunst- und Kulturtagen gehörende Ausstellung, die um 14 Uhr eröffnet wird. „Das Europafest findet wieder in der Zeit der Kunst- und Kulturtage statt. So wie früher. Wir kehren quasi zu den Wurzeln zurück“, betont Runge und freut sich: „Es ist eine gute Geschichte, dass die Veranstaltungen wieder verbunden werden.“

Zwischen Spielplatz undSkateanlage zeigen Teilnehmer des Boxcamps Sparringskämpfe - und zwar in den Pausen eines ebenfalls stattfindenden Skatercontestes für Jugendliche. Dieser beginnt um 14 Uhr, die Teilnehmer können sich aber bereits ab 12 Uhr auf der Anlage warmmachen. Die Anmeldung für den Wettbewerb, den ein DJ musikalisch begleitet und ein erfahrener Boarder sachkundig kommentiert, erfolgt vor Ort. Je nach Anzahl der Teilnehmer starten die Skater in verschiedenen Gruppen. Mitglieder des Jugendzentrums sorgen dabei für Getränke, der Verein Jumpers kümmert sich ums Essen. Ansonsten versorgen die Aleviten und die SG Stadtallendorf die Gäste mit Nahrung. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg, einen Kletterturm und weitere Spielangebote. Und sollte der FC Bayern ins Champions-League-Finale kommen, das am 6. Juni stattfindet, werde es auf dem Festgelände eine Möglichkeit geben, das Spiel zu verfolgen, kündigt Runge an.

Weindorf 2016 bereitete dem Arbeitskreis Sorgen

Die Vorbereitungen seien problemlos verlaufen, freut sich Habura. Allerdings gebe es für das Jahr 2016 und das 13. Europafest zwei maßgebliche Veränderungen, mit denen sich der Arbeitskreis intensiv beschäftigt habe, wirft Runge ein. Zum einen werde es aus Kostengründen dann nur noch zwei Bühnen geben. Zum anderen sei die Feuerwehr Niederklein nicht mehr bereit, das Weindorf zu organisieren. „Einmal lief es gut. Im vergangenen Jahr machte das Wetter dem Weindorf einen Strich durch die Rechnung“, sagt Runge und ergänzt, dass Ersatz gefunden sei: 2016 soll sich ein Weinhändler um das Weindorf kümmern.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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