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Im Gebet mit Kuba verbunden

Weltgebetstag Im Gebet mit Kuba verbunden

Weltweit feierten Christen den Weltgebetstag der Frauen. Für den Ostkreis besuchte die OP die Veranstaltung der Katholischen Frauengemeinschaft Emsdorf.

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Das Bild zeigt Mitglieder des Singkreises bei der Gebetstagsveranstaltung in Emsdorf.

Quelle: Karin Waldhüter

Emsdorf. Die Weltgebetstagsbewegung gibt es seit über 100 Jahren. Immer am ersten Freitag im März feiern Frauen und Männer in über 170 Ländern weltweit den Weltgebetstag der Frauen.

Unter dem Leitthema „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ rückte der gut einstündige Gottesdienst das Zusammenleben der Generationen und den Umgang mit Kindern in den Mittelpunkt. Biblisch stand ein Text aus dem Markusevangelium im Zentrum, in dem Jesus verhindert, dass seine Jünger Kinder zurückweisen. Auf dem Papier herrscht Gleichberechtigung, doch kubanische Frauen sehen sich weiter in der schwächeren Rolle.

Von Erlebnissen, Sorgen und Hoffnungen

Ihre Erlebnisse und ihre Sorgen, aber auch ihre Hoffnungen wurden thematisiert. Vorbereitet wurde der Gottesdienst von den Vorstandsmitgliedern der Frauengemeinschaft, die Vorsitzende Otti Garg und Ursula Lembach hatten gemeinsam die Texte zusammengestellt. Gekommen waren rund 100 Frauen aus dem Kirchspiel Josbach und dem Kirchspiel Halsdorf in Begleitung von Pfarrerin Anja Fülling und ihrem Kollegen Matthias Weidenhagen. Als Präses der Frauengemeinschaft nahm Pfarrer Peter Weber teil.

Fließender Stoff, versehen mit verschiedenen landestypischen Gegenständen, wie einem Palmenzweig oder verschiedenen Musikinstrumenten, waren stellvertretend für die Insel Kuba repräsentativ vor einem kleinen Altar aufgebaut worden und bildeten, gemeinsam mit dem Bild der kubanischen Künstlerin Ruth Mariet Trueba Castro, den äußerlichen Rahmen des Gottesdienstes. Flaggen, Plakate und selbst gebastelte Schmetterlingsjasminblüten rundeten das Bild ab. Passend zum Leitthema „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ zogen zu Beginn des Gottesdienstes mit den „Lesefrauen“ auch die drei „Lesemädchen“ im Kinder- und Jugendalter Alina Huhn, Paulina Jüngst und Hanna Mehlzack ein. Die Frauen und Mädchen riefen unter anderem dazu auf jeden Menschen anzunehmen, und erinnerten in den Fürbitten auch an vernachlässigte Kinder.

Gebet bot auch Raum für Gedanken und Botschaften

Als Zeichen für das Leben befestigten sie an einem Strauch Blüten und Tauben als Sinnbild für den Frieden.

Neben vielen Informationen über Kuba bot der Gottesdienst Gelegenheit, im Gebet mit den Frauen verbunden zu sein, Gedanken Raum zu geben und durch die Botschaften der Frauen und Mädchen die Lebenssituation in Kuba lebendig zu erleben. Der Frauensingkreis hatte unter der Leitung von Ursula Lembach verschiedene Stücke im kubanischen Rhythmus einstudiert.

Bevor das landestypische Essen, eine kubanische Suppe und eine Hackfleischzubereitung mit Oliven, Paprika und Rosinen aufgetischt wurden, wurde Geburtstagskind Magdalena Kinkel als neues Mitglied in die Frauengemeinschaft aufgenommen. Mit Hilfe der eingesammelten Kollekte sollen Frauenprojekte rund um den Globus gefördert werden.

von Karin Waldhüter

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