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Hungrig und durstig - aber nicht in Kauflaune

Markt I Hungrig und durstig - aber nicht in Kauflaune

Es dauerte ein bisschen, dann erst begann das Treiben auf dem Neu-städter Weihnachtsmarkt, der am Samstag in der Innenstadt stattfand.

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60 Stände warteten in der Innenstadt auf Kundschaft. Deren Betreiber waren mit der Kaufbereitschaft unzufrieden.Fotos: Wieber

Neustadt. Trotz der nahezu optimalen Rahmenbedingungen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Schneefall fanden sich am Samstag bis zur Mittagszeit nur relativ wenige Besucher rund um das historische Rathaus und in der Marktstraße ein. Je länger der Markt dauerte, desto mehr Besucher kamen allerdings. Der Weihnachtsmarkt, der in der Junker-Hansen-Stadt traditionell am 27. Dezember stattfindet, lag in diesem Jahr etwas unglücklich zwischen dem zweiten Weihnachtsfeiertag und einem Sonntag. Mitbestimmt wurde die anfangs relativ schwache Resonanz aber auch durch den gleichzeitig stattfindenden Treysaer Scherzmarkt.

„Eigentlich schade, dass bereits jetzt schon einige der Standbetreiber abbauen“, bedauerte Paul-Gerhard Linker, der mit Ehefrau Erna aus Erksdorf zu einem Bummel nach Neustadt gekommen war. Rund 60 meist professionelle Anbieter, die zum Teil aus ganz Deutschland angereist waren, hatten ihre Stände entlang der Marktstraße und vor dem historischen Rathaus aufgebaut. Neben den professionellen Verkäufern waren aber auch der heimische VfL Neustadt, die Wasserratten des DLRG und die Feuerwehr am Neustädter Weihnachtsmarkt beteiligt.

Damit glich die Innenstadt wieder einem großen Krammarkt. Trotzdem waren die meisten der Besucher nur zum Bummeln und Schauen gekommen. Viele der Standbetreiber standen ohne Kundschaft hinter ihren verschneiten Ständen und Auslagen. „Die Geschäfte gehen schlecht. Bestimmt gibt es auch hier in der Region in der Weihnachtszeit zu viele Märkte“, beklagte sich ein Verkäufer, der Mützen in vielen Variationen anbot. Lediglich die Würstchen- und Imbissbuden, die Crêpes- und die Glühweinstände konnten sich wie immer über hungrige und durstige Kundschaft freuen.

Von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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