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Hund verputzt Tomatensuppe

Suppenfest Hund verputzt Tomatensuppe

Viel Gedränge herrschte am Sonntag im ehemaligen Schwesternhaus beim vierten Suppenfest, zu dem der Bürgerverein "Leben und Altwerden in Mardorf und Umgebung" eingeladen hatte.

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13 Suppen ließen sich die Gäste des Festes schmecken – eigentlich sollten es 14 sein.Foto: Böttcher

Mardorf. „Eine Suppe enthält alles, was Leib und Seele gut tut: Flüssigkeit, Vitamine, Mineralien, Kohlenhydrate, Ballaststoffe. Ob wolkig oder klar, ob cremig, samtig, deftig oder federleicht: Suppen sind fantastische und kreative Gerichte, die jeder leicht zubereiten kann“, sagte Monika Kraus bei der Begrüßung der Gäste. Sie hat sich zusammen mit Peter Hörl und vielen weiteren fleißigen Helfern um die Organisation des Suppenfestes gekümmert.

Wie einfach das Kochen einer Suppe ist, verdeutlichte Hajo Kaiser, der einzige Mann, der sich an den Herd gewagt hatte. Er wartete mit einer Linsensuppe auf. Zu den Grundzutaten (Linsen und Kartoffeln) habe er angebratene Zwiebeln hinzugefügt. „Bei mir kommen Königsberger Klopse, durchwachsener Speck und rote Mettwurst mit rein“, verriet der Hobbykoch und betonte, dass es wichtig sei, die Suppe einen Tag stehenzulassen, „damit alles richtig durchgezogen ist“. Wer seine Suppe probiert habe, sei wiedergekommen, um sich noch einen Teller“, zu holen, freute sich Kaiser.

Ebenfalls auf den Geschmack gekommen ist übrigens ein Hund, wie Kraus berichtete. Statt 13 sollten eigentlich 14 Suppen auf die Gäste warten: „Aber eine Suppe hat der Hund gefressen. Es war eine Tomatensuppe - der Hund war wohl vegetarisch“, scherzte sie.

Die Vielfalt war dennoch groß und den Besuchern fiel die Wahl oftmals recht schwer: Es gab Klassiker wie Gulasch-, Hühner- oder Rindfleischsuppe mit Markklößchen - aber auch Ungewöhnliches wie Reitertopf, Präsidenten- oder Pizzasuppe.

Die Mardorfer Backhausgemeinschaft hatte Brot vorbereitet. Zudem wurden Erzeugnisse aus dem Obstgarten des Schwesternhauses angeboten. Von dem Erlös soll neue Tischwäsche angeschafft werde. Der Bürgerverein, der mit dem Suppenfest das Schwesternhaus weiter belebt und im Mardorfer Veranstaltungskalender für einen weiteren Höhepunkt gesorgt hat, hatte zudem ein Buch vorbereitet, das zahlreiche Suppenrezepte beinhaltet.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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