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"Hüter" bringen den Eisstab zurück

Ballett-Aufführung "Hüter" bringen den Eisstab zurück

Der Andrang bei der Vorführung von "Die Hüter des Lichts" und des "Enjoy-Dance-Styles" war riesig. Deshalb gab es am vergangenen Wochenende gleich zwei Aufführungen in der Stadthalle.

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Gemeinsam mit den kleinen Schneeflocken verteidigte Jacky Frost (Emilia DeMartino) den Eisstab.

Quelle: Alfons Wieber

Stadtallendorf. Alle zwei Jahre im Herbst wird es für die Tanzbegeisterten der Region wieder zu einem Erlebnis, wenn die Schülerinnen der „Ballettschule Enjoy“ ihr Erlerntes unter Beweis stellen und einem breiten Publikum zeigen dürfen. Und es wurde auch diesmal wieder ein Riesenerfolg. Um den Ansturm der vielen Besucher bewältigen zu können, hatten die Organisatoren den getanzten Ausflug in die Welt des Märchens erneut in zwei Veranstaltungen aufgeteilt. Bereits am späten Samstagnachmittag besuchten etwa 480 Zuschauer die erste der Aufführungen im großen Saal der Stadthalle. Am Sonntagnachmittag konnten sich Denise Drahotta-Winter und ihr Team noch einmal über ein ebenso volles Haus freuen.

Akteure brennen tänzerisches Feuerwerk ab

220 Akteure, ausnahmslos Mädchen und Frauen, die jüngste war gerade einmal vier Jahre alt-, brannten auf der Bühne mit ihrer märchenhaften Geschichte ein tänzerisches Feuerwerk ab, das sich sehen lassen konnte.

Mit einem frenetischen Beifall begrüßten die Zuschauer bereits zu Beginn der Veranstaltung Denise Drahotta-Winter. Sie ist Leiterin der 2006 in Stadtallendorf gegründeten Tanzschule sowie die Choreografin und Gesamtleitende der beiden Aufführungen. „Es war eine lange, harte, aber auch schöne Zeit“, beschrieb Drahotta-Winter die intensive Vorbereitung der kleinen und großen Tänzerinnen auf den Tag der Vorführung. „Das Gefühl auf einer Bühne zu stehen und Applaus vom Publikum zu ernten, stärkt die Persönlichkeit, gibt Selbstvertrauen und erzeugt ein schönes Gefühl des Miteinanders bei allen Mitwirkenden“, beschrieb Drahotta-Winter ihre Motivation.

Auch hinter der Bühne wurde viel Arbeit geleistet

Sie würdigte den Einsatz aller Helfer, die zusammen auf und hinter der Bühne mit zum Gelingen der beiden Aufführungen beigetragen hatten. Im Mittelpunkt des ersten Teils, dem Ballett „Die Hüter des Lichts“, das Drahotta-Winter nach eigenen Motiven gestaltet hatte, standen die Weihnachtsfrau (Anthea Näser), die Osterhäsin (Eileen Döring), das Sandmännchen (Anna Gela Körber), die Zahnfee (Theresa Zängler), die Baby Zahnfee (Anastazja Drombinski), Jacky Frost (Emilia DeMartino) und die schwarze Frau (Mandy Lauer). Einmal im Jahr, kurz vor Ostern, treffen sich alle hoch oben am Nordpol, wo die Weihnachtsfrau zu Hause ist.

Sie wollen sehen, ob ihre Arbeit erfolgreich war und noch immer alle Lichter auf der Weltkarte leuchten.

Plötzlich erscheint ihre Gegenspielerin, die schwarze Frau (Mandy Lauer). Sie ist verärgert und schlecht gelaunt, weil kein Kind an sie glaubt. Es kommt zum Streit, und in einem bösen Kampf gelingt es, ihr Jacky Frost den kostbaren Eisstab zu entwenden.

Aber mit Unterstützung einer tapferen Gruppe, den „Hütern des Lichts“, besiegen diese die dunklen Träume und die schwarze Frau. Jacky bekommt ihren Eisstab zurück, und die Lichter der Weltkarte erstrahlen in neuem Glanz.

Aufwendige Kostüme prägen die Show

Immer wieder deutlich spürbar war die Freude und Begeisterung, mit der die jungen Akteure auf der Bühne tanzten und so den Funken auf die Besucher überspringen ließen. Einen ausgezeichneten Eindruck hinterließen dabei Emilia DeMartino als Jacky Frost und die erst achtjährige Anastazja Drombinski in ihrer Rolle als Baby Zahnfee. Den zweiten Teil, den „Enjoy-Dance-Style“, begannen alle Tänzerinnen mit einem gemeinsamen Eröffnungstanz. Auch dabei beeindruckten die Schülerinnen der Ballettschule in verschiedenen Gruppen- und Einzeltänzen mit ihrem großen Können.

Mit einem wahren Feuerwerk an modernen Show-Dances, MTV-Moves, Jazz-Dance, Zumba und Showtanzvorführungen wurden die Besucher immer wieder mitgerissen.

Sehenswert waren auch die tollen Kostüme, die für die kleinen und großen Tänzerinnen zum Teil extra angefertigt worden waren.

von Alfons Wieber

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