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Historische Namen für historische Gassen

Schilder Historische Namen für historische Gassen

Die Stadt Rauschenberg hat jetzt einige Schilder mehr. Diese dienen jedoch nicht der Regelung des Verkehrs, sondern weisen auf historische Platz- und Gassennamen hin.

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Das Foto zeigt die Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt in der Kraftsgasse am „Rübenstein“.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Rauschenberg. Bei einem Rundgang, mit dem offiziell die neuen Holzschilder der Stadt Rauschenberg übergeben wurden, berichtete Ursula Riedig von der Geschichtswerkstatt, wie es von der Idee bis zur Anbringung der neuen Schilder kam.

Ausgangspunkt sei die 2014 erschienene „Gassenschrift“ gewesen. Ein Kassensturz habe gezeigt, dass mit den Verkaufserlösen und den Spenden ein Überschuss erwirtschaftet worden sei. Auf Anregung von Renate Gamb habe man zunächst geprüft, was die Herstellung von Schildern mit den wiederentdeckten, alten Gassen- und Platznamen denn kosten würden.

Obwohl schnell klar wurde, dass dafür das erwirtschaftete Geld nicht ausreichen würde, mochte man sich von der Idee nicht so schnell verabschieden.

Fachkundiger Produzent und großzügiger Spender

Mit Werner Hampel fand sich ein fachkundiger Produzent und mit Ulrich Kison ein großzügiger Spender zahlreicher trocken gelagerter alter Eichenbretter. „Beste Qualität“ attestierte Hampel dem Rohmaterial, welches ihm für die Herstellung der insgesamt 29 Schilder zur Verfügung stand. Und so entstanden auf insgesamt 14 Metern Länge Namensschilder wie „Pfarrgässchen“, „Oberer“ und „Untere Groth“, „Seligs Winkel“ „Rübenstein“ oder das „Seidene Strümpfchen“.

Natürlich mussten vor der Anbringung noch Hauseigentümer gefragt werden. Eine langwierige, aber letztlich erfolgreiche Aktion, wie Riedig berichtete.

Das Anbringen der Schilder dauerte dann nur zwei Tage, wobei Helmut Wittekindt Werner Hampel tatkräftig unterstützte.

Bürgermeister Michael Emmerich würdigte die Aktion der Geschichtswerkstatt und lobte das Engagement der ehrenamtlich tätigen Gruppe.

von Heinz-Dieter Henkel

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