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"Himalaya macht glücklich"

Ausstellung "Himalaya macht glücklich"

Zweimal war Alexander Schenk in Nepal. Nun gibt er mit einer Ausstellung seiner Fotografien einen Einblick in das Land mit seiner beeindruckenden Bergwelt und seinen freundlichen Menschen.

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Alexander Schenk (Zweiter von links) fachsimpelte während der Vernissage über die Bilder.Foto: Schunk

Neustadt. Vom Nebel umzogene Berge, in Lumpen gehüllte Kinder mit Bleistiften in den Händen, heilige Männer mit rauschenden Bärten - all das sind Impressionen aus Nepal, die Alexander Schenk mit seiner Kamera festgehalten hat, und die er nun bis zum 3. August im Neustädter Rathaus ausstellt. „Diese Landschaft, diese Menschen und ihre Kultur haben mich magisch in ihren Bann gezogen“, betont der gebürtige Schwalmstädter, der im Frühjahr 2007 und im Winter 2013 Trekkingtouren durch den Himalaya unternahm und einen tiefen Einblick in das Land bekam.

Trotz all der Strapazen, die er beim Wandern durch die bergige Landschaft Nepals hinnehmen musste, um die Region richtig zu erkunden, ist er sich sicher: „Himalaya macht glücklich.“ Die Faszination, die Nepal für ihn ausstrahlte, drückt der 62-Jährige mit dem Zitat eines früheren Nepal-Besuchers aus: „Wegen der Berge bin ich hergekommen, aber es waren die Menschen, die mich so tief beeindruckt haben. Ihre Fröhlichkeit, Herzlichkeit und Gelassenheit werde ich nie vergessen.“

Schenk betonte außerdem, wie bemerkenswert es sei, dass Buddhisten und Hinduisten äußerst friedlich nebeneinander lebten.

Der Vater zweier Mädchen gab während der Vernissage einen ausführlichen Reisebericht über die verschiedenen Stationen seiner Trekking-Touren, die ihn durch Großstädte aber auch durch Ortschaften fernab des touristischen Lebens führten. Auf die Idee, im Himalaya zu wandern, sei er durch Zufall gekommen, erklärte er und verwies auf seine Hobbys Wandern und Yoga, die er auf seiner Reise hervorragend mit seiner Begeisterung für das Fotografieren verband.

Am Abschluss seines Vortrags erinnerte der selbstständige Automationstechniker an die verheerenden Erdbeben im April des vergangenen Jahres. Um die Hilfsorganisation „Back to Life“, die sich für die Opfer der Katastrophe einsetzt, zu unterstützen, hat er im Neustädter Rathaus eine Spendenbox aufgestellt. Zudem stellt er dem Verein den Erlös des Verkaufs der Bilder zur Verfügung.

Die Ausstellung, zu der auch einige touristische Andenken wie die klassischen Gebetsfahnen gehören, ist zu den Öffnungszeiten des Neustädter Rathauses zugänglich.

von Paul Schunk

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