Am Mittwoch präsentierten Vertreter von Stadt, Landeskirchen und Staatskanzlei das Programm der evangelische Kirche für den 50. Hessentag in Stadtallendorf.
Stadtallendorf. Nach Rosen- und Lichterkirche bei den Hessentagen in Butzbach und Langenselbold suchten die beiden evangelischen Landeskirchen nach einem Thema für die Stadtallendorfer Stadtkirche – und wurden fündig: Zehn Tage lang ist die Stadtkirche die Wasserkirche. Am Konzept feilt ein Künstler. Auftraggeber sind die Landeskirchen, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche von Hessen und Naussau (EKHN), die wieder gemeinsam auftreten. Dass Wasser im Mittelpunkt steht, hat naturgemäß theologische Hintergründe. Wasser ist Quell des Lebens. In der Kirche bekommen die Besucher auch Wasser und Brot. „Wasser wird aus der Höhe und aus der Tiefe kommen“, verriet Reiner Degenhardt, Hessentagsbeauftragter der EKKW, am Mittwoch bei der Programmvorstellung.
Stadtallendorfs Bürgermeister Manfred Vollmer betonte das enge Verhältnis zwischen der evangelischen Kirchengemeinde und der Stadt. Die beiden christlichen Konfesssionen halten sich in etwa die Waage. Jeweils 35 Prozent der Stadtallendorfer Einwohner sind evangelisch oder katholisch. Die katholische Kirche arbeitet an einem eigenen Hessentagsprogramm. Auch die Muslime, in Stadtallendorf stark vertreten, werden sich auf dem Hessentag präsentieren. „Es wird einige Veranstaltungen von und mit Muslimen geben, mehr als auf bisherigen Hessentagen“, kündigt Kaletsch bereits an. Die beiden Landeskirchen engagieren sich auch finanziell sehr stark beim Stadtallendorfer Hessentag. Rund 100.000 Euro Etat sind vorgesehen.
von Michael Rinde
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