Stadtallendorf. Das Rockfestival des US-Stars und das Bilderbuchwetter an Fronleichnam sorgten für einen Besucheransturm auf die Hessentagsstadt. Der Andrang sprengte alle Erwartungen der Organisatoren: Allein am Donnerstag strömten 190 000 Menschen zum Landesfest. Damit kamen bisher 740 000 Gäste nach Stadtallendorf.
Eskam an Fronleichnam zu den erwarteten größeren Behinderungen. Die Stadt schuf kurzfristig zusätzliche Parkflächen. In der Innenstadt kam der Fußgängerverkehr zeitweise zum Erliegen. Kritik gab es gestern vor allem am Bahnverkehr. Hessentagsbesucher beklagten überfüllte Züge, die Bahnhöfe ohne Halt passierten.
Für die Fans von Pink hatte das lange Warten um 21.10 Uhr ein Ende: Ein Kreischen tönt über das noch sonnige Open-Air-Gelände. Der mit Zirkusplanen verhüllte und mit riesigen Luftballons behängte Käfig wackelt, wird in schwindelerregende Höhe gezogen und schaukelt über den Köpfen der Zuschauer entlang. Diese nicken im Takt der Rockmusik, die von der Bühne dröhnt. Ein Schuss aus einer überdimensionalen Kanone: Mit einem riesigen Knall öffnet sich der Käfig, ein Schwall bunter Luftballons ergießt sich auf die Zuschauer – und mittendrin stürzt Pink gen Erde.
Die Show des Weltstars beginnt atemberaubend und bleibt atemberaubend. 35 000 Menschen jubeln ihr zu. Schwankte die Stimmung bei den vier Vorgruppen eher zwischen relaxed und leicht genervt ob der langen Wartezeit auf Pink, ist nun kein Halten mehr. Die Menschen reißen die Arme über die Köpfe und klatschen zu „Bad Influence“ im Takt. Pink ist ein Energiebündel und fegt im schwarzen Minikleid über die Bühne. „Wie geht es Euch heut Abend?“, fragt sie mit amerikanischen Akzent augenzwinkernd ins Publikum und grinst frech. Die „Funhouse Summer Carnival Tour“ macht ihrem Namen alle Ehre.
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Kommentare
die bahn... nicole – 06.06.10
ich fand die orga bzgl. der angeblichen sonderzüge etc. einfach nur eine katastrophe.. rein vom zeitplan des pink konzertes hätte wir keine chance gehabt einen zug zu bekommen... und das kann´s ja wohl nicht sein.also sind wir mit dem auto gefahren.... die reinste horror fahrt
Chaos vom feinsten nicole – 06.06.10
ich kann mich einigen vorschreibern nur anschließen.wir haben über 3 stunden gebraucht, bis wir überhaupt erst einmal die möglichkeit hatten irgendwo zu parken. wir konnten dann an der hessen kaseren parken, wobei die parkplätze bestimmt kurzfristig eingerichtet wurden, denn es gab nirgendwo ein schild wo es überhaupt lang geht, noch eine bussation.. irgendwann kam dann mal ein bus, der mitten auf der strasse angehalten hat und die leute eingesammelt hat.
abens, war das chaos genauso perfekt wie mittags. so ein extremes chaos habe ich bisher bei noch keinem hessentag erlebt.
und zum thema bahn fahren, möchte ich mich gar nicht erst weiter auslassen. wenn die leute schon aufgerufen werden mit der bahn zu fahren, dann sollten auch dementsprechen züge nach 23 und vor 1:28 nach frankfurt fahren.
das konzert hat zum glück den ganzen äger vorher und ´nachher gut gemacht.. :-)
Uhrzeit Pink Nicole – 06.06.10
bei hr3 auf der homepage war ein genauer zeitablauf wer wann auf der bühne steht. das ein weltstar wie Pink nicht um 18 oder 19 uhr auf die bühne kommt, war von vornherein klar.ich fand das konzert einfach nur spitze.. diese frau ist unschlagbar...
Verhältnismäßigkeiten eine Wartende – 04.06.10
Zum Veranstalter:Danke, dass Sie so gut darüber informiert haben, dass PINK erst über 4 Stunden nach ausgeschriebenem Konzertbeginn auftritt. Klare Ansagen wären für alle nur fair gewesen. War nur der Gastronomie vor Ort zum Vorteil.
zu PINK:
super aber mit einem Auftritt von ca. 1,5 Stunden viel zu kurz.
Zum Verkehr:
Wir haben bis 00:30 Uhr gewartet und sind dann gut aus der Stadt gekommen. Für die Masse der Zuschauer ist das okay.
Pink Konzert Hessentag Peter Müller – 04.06.10
Das Konzert selbst war Sahne, da gibt es nix. Die Vorbands, na ja beim Poisel konnte man einpennen, eher nicht soo doll. Verkehr: Wir sind mit dem Bus von Niederklein bis anden Festplatz gefahren, dann quer drüber zur Waldstraße und dann aufs Arena-Gelände. Das ging auf dem Hinweg fluffig, der Rückweg war etwas schwierig, da man schlecht aus Stadtallendorf rauskanm. Die veröffentlichten Pläne und die allgemeine Beschilderung war etwas ungenau. Gewundert habe ich mich über die recht freie Zufahrt zum Arenaparkplatz aus Richtung Neustadt trotz eindringlicher Verstopfungswarnung sowie über über die Unmengen an freien Parkplätzen. Da gab es im Radio nur Katastrophenmeldungen. Das sollte man besser regeln können. Daß der Abfluß der Autos bei den vorhandenen Wegen nicht besser geht, war klar. Insgesamt eine tolle Veranstaltung, auch ein sehr schönes, übersichtliches Arenagelände.Und noch ein Gruß an die Besatzung der Dönerbude auf der rechten Seite des Arenageländes: Jungs, ihr seid die lahmsten. 6 Mann in der Hütte und nix kommt raus, unglaublich!!
Verkehrschaos Michael – 04.06.10
Ich kann mich nur meinen Vorredner anschliessen, auch wir haben nach 23Uhr uns noch bis gegen 0Uhr Zeit gelasen,bis wir zum Auto sind weil wir dachten, dann ist das gröbste vorbei, nur dann gings erst los, die Parkplätze waren zwar schon relativ leer aber trotzdem war kein durchkommen. Wir wurden dann über die Panzerringstrasse Richtung Neustadt umgeleitet und dort fuhren wir zweispurig für 1.5Std ca. 6km durch den Wald stop-and-go. Wir sind aus Rauschenberg und haben für die normalerweise 10Km bis 2.15Uhr gebraucht(was ansonsten 10min sind) da wir dann von Neustadt aus über Kirdorf und Kirchhain fahren mussten. Dieses Konzept sollte dringend für die restlichen 3 Tage überdacht werden, da hier auch wieder eine Menge Leute kommen werden, denn der Rest ist eine absolut gelungene VeranstaltungRe: Laura Maburger – 04.06.10
Müssen die Organisatoren jetzt schon hier posten um sich zu rechtfertigen?Pink und die Heimfahrt.. Markus – 04.06.10
Also Wetter, Hessentag und Konzert waren supergut inkl. tierischem Sonnenbrand ;-)Die Anfahrt mittags per Auto war noch halbwegs i.O. mit erwarteten Wartezeiten.
Leider war die Orga nach dem Konzert nicht so toll. Konzert war gegen 23Uhr zu Ende, wir warteten noch bis gegen 0Uhr bis wir zum Auto sind. Die Parkplätze waren auch schon relativ leer und trotzdem war kein durchkommen. Wir wurden dann umgeleitet über ne Bundeswehrstrasse Richtung Neustadt und dort fuhren wir zweispurig für 1.5Std ca. 6km durch den Wald stop-and-go. War ne heftige Aktion, viele Fahrzeuge blieben liegen. Waren dann gegen halb vier wieder zu Hause. Zusammenfassung: Tag war super, Heimfahrt bisschen ärgerlich.
Pendelbusse Zwangshesse – 04.06.10
Tja, eine Stunde lang im Pendelbus vom Veranstaltungsort bis zum Ferrero-Parkplatz. Fazit: Ferrero Doppeldank (Parkplatz und tonnenweise Milchschnitte), klarer Daumen nach unten für die Orga. Tonnenweise Parkplätze frei, aber Straßensperrung statt Verkehrsleitung. Keine Pendelbusse mit "eigener Zuführung", das wäre genauso wie abgelegene Parkplätze auf Feldern möglich gewesen. Und - wenn man von 40.000 Besuchern ausgeht und 35.000 kommen war das auch planbar.Fazit: Tolles Konzert (eine bis zwei Vorbands zuviel), tolles Wetter, Buden und WCs ausreichend vorhanden nach eigener Wahrnehmung, aber verkehrstechnisch ein Griff ins Dixie-Klo.
Laura PBzorro – 04.06.10
Auf welch einem Hessentag warst Dudenn? Die Organisation war stellenweise sehr dilletantisch.
Marburg sollte sich mal ne Scheibe davon abschneiden! Laura – 04.06.10
Als Fan von Grossevents war ich auch schon die letzten Tage mehrmals auf dem Hessentag (YouFM Night,Planet Party Dome,Pink) und ich muss sagen, ich hätte niemals gedacht, dass die Organisation so reibungslos funktioniert. Von ausreichend Sanitäranlagen,über viele Parkplätze bis hin zu einer super Struktur. Okay, die Bahnproblematik ist ja seit Jahren bekannt.Und liebe Marburger, die ihr das Hafenfest,Stadtfest,Nacht der Lichter plant...nehmt euch mal ein Beispiel an Stadtallendorf, wie es richtig super laufen kann, wenn man alles bedenkt!
Achso, Stadtallendorf hat auch eine Beach-Area, in der Nähe vom Hallenbad. Ist zwar direkt kein Wasser in der Nähe, aber die Fläche ist 3x so gross wie Marburg Beach, mit weissen statt braunen Sand aufgeschüttet und einer nachgebauten Karibikstrandbar. Nicht so wie in MR, wo ein grüner Anhänger einer bekannten Brauerei diesen Part übernimmt!
Show klasse, Bahn Ok Mainzer – 04.06.10
Die Bahn hat mehr zutun als ihre Strecken und Fahrpläne 100% auf Stadtallendorf anzupassen. Es gab zig Züge mehr, die Anbindung ist die beste die ein Hessentag je bot und "flexibel" kann so ein Unternehmen gar nicht sein, weil es mehr gibt als Stadtallendorf - die Züge fahren immerhin in einem bundesdeutschen Fahrplan. Sicher ist es nicht optimal gewesen, aber wenn hunderttausende auf einmal einströmen ist das selbst für Berlin nicht zu meistern.Die Stimmung beim Konzert fand ich etwas mau, weil zu viele GelegenheitsSchauer da waren. Mitsingen und so, das war nur in den ersten paar Reihen. Dahinter waren alle mucksmäuschenstill. Die Show selbst war der Kracher schlechthin!
Bahn fairer Bürger – 04.06.10
Hallo, bezüglich der Bahn kann man nur sagen, dass es nicht nur die Schuld der Bahn war gestern. Das Land HESSEN hat eben nur diese Züge gestern angefordert. Also liebe bei Koch und Co beschweren. Man kann von einem Metzger auch nicht verlangen auch Anhieb statt die geforderten 30 Steaks, 300 zu bekommen, ohne Vorbestellung. Also bitte sachliche KritikParkplatz-Panik Verkehrsminister – 04.06.10
Wir haben als Ortskundige auch Neustadt angesteuert, nachdem im Radio von überfüllten Parkplätzen die Rede war. Das Thema Bahn ist hier bereits hinreichend beschrieben worden. Aber: am gelände angekommen mussten wir feststellen, dass locker 1/3 der Parkplätze frei waren. Frechheit! Wir werden künftig solche Meldungen ignorieren - oder gleich zu Hause bleiben...Bahn, Organisation und Co. Stefan – 04.06.10
Ich muss mich meinem Vorredner anschließen. Es war eine Ausnahmesituation. Wer häufiger in Frankfurt beim Fußball ist, der weiß, dass es selbst dort, wo alle zwei Wochen eine solche Situation eintritt, mit ähnlichen Problemen gekämpft wird - und das in einer deutlich größeren Stadt. Stadtallendorf hat das gut gemeistert und die Bahn - nunja - ... sie hat einmal mehr bewiesen, dass sie eben nicht spontan reagieren kann. ICs (so hörte ich) fuhren halbleer nach Stadtallendorf statt einfach kurz in Kirchhain zu halten und die Wartenden aufzunehmen. Möglich wäre es sicherlich gewesen ...Trotzdem: nicht zu viel meckern, sondern sich freuen: es war (und ist noch drei Tage) ein tolles Ereignis!
Stadtallendorf, zu klein für den Hessentag ! ? Detlev Henkel, Kirchhain – 04.06.10
Lieber Leser,lieber Waldschrat,
gestern war ich zum vierten Male auf dem Hessentag. Sicherlich war gestern auch ein Ausnahmetag. Es war Feiertag, es war PINK-Tag und wir hatten bombastisches Wetter. Ich bin mir sicher, dass keine andere (größere) Stadt das gestrige Geschehen besser gemeistert hätte ! Hut ab, Allendorfer !!!
Zu großes Fest? Zu kleine Stadt? Waldschrat – 04.06.10
Wir waren am Fronleichnamstag in Stadtallendorf, und es war eine einzige Katastrophe. Parkplätze gab's genug, aber die Wege in die Innenstadt waren viel zu eng und mit Menschen verstopft. Die heimische Gastronomie war überfordert. Bei einem griechischen Restaurant wurden wir wieder weggeschickt, weil das Essen ausgegangen war. Es stellt sich die Frage, ob der Hessentag nicht zu groß für so eine kleine Stadt ist.Hessentag Lena – 04.06.10
Um mit Lenas Worten zu sprechen:Alter Finne!
Wer hätte gedacht, dass der Hessentag in Stadtallendorf so ein überragendes Fest wird?!
So eine geile Stimmung in der ganzen Stadt und fröhliche und friedliche Einheimische und Gäste, die gemeinsam in die Nacht feiern - Hessentag 2010 ! Super!!!
Pink auf dem Hessentag Bettina und Roland – 04.06.10
DANKE STADTALLENDORF!Das geilste Fest aller Zeiten!
Fotos von Pink Marie Lauer – 04.06.10
Hallo!Gibt´s hier keine Fotos von Pink? Auf der Hessentagsseite waren sie schon um 23 Uhr zu sehen - sau geil! Die waren nicht von Euch, oder?
Gruß nach Stadtallendorf, Marie
PINK und die Bahn.... Mehdorn – 04.06.10
Das schlechteste an der Organisation:DIE BAHN !!!
Arrogant, unzuverlässig, unflexibel !
1000-sende Menschen am Bahnhof und keine Chance nach Kirchhain oder Neustadt zu kommen um die Verkehrssituation zu entlasten.