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Hermannus unterschrieb vor 800 Jahren

Schweinsberg Hermannus unterschrieb vor 800 Jahren

Am 3. Juni vor 800 Jahren, so bezeugt es eine Urkunde, wurde Schweinsberg erstmals erwähnt. Das soll an diesem Tage in besonderer Weise gewürdigt werden.

Schweinsberg. Alles ist vorbereitet für die zentrale Veranstaltung des 800-jährigen Bestehens der Stadt Schweinsberg - in der Gegenwart Stadtteil von Stadtallendorf. Um 19 Uhr beginnt der Festakt in der Stephanskirche. In den vergangenen Monaten hatte ein eigens für das Jubiläumsjahr gegründeter Arbeitskreis das gesamte Festprogramm vorbereitet. „Das Interesse im Ort ist groß, wir freuen uns auf viele Besucher“, sagt Adolf Fleischhauer vom Arbeitskreis, zugleich auch Ortsvorsteher. Dass die Schweinsberger heute nicht in ihrem größeren Bürgerhaus feiern, hängt mit dessen weiter andauernder Sanierung zusammen. Erst im Herbst wird das Gebäude wohl wieder zur Verfügung stehen. Eine große Rolle spielt das für den heutigen Festakt aber inzwischen nicht mehr. Mit der Kirche haben die Organisatoren einen passenden und würdigen Ort für ihren Festakt gefunden. Schirmherr ist heute der Gießener Regierungspräsident Dr. Lars Witteck.

Erste Urkunde datiert aus 1215

Dass die Schweinsberger feiern können, haben sie zwei Namen zu verdanken: Hermannus de Svensberg und dem Mainzer Erzbischof Siegfried II. Hermannus de Svensberg trat als Zeuge bei einer Beurkundung auf. Und die datiert aus dem Jahr 1215.

Erst nach einer entsprechenden Bestätigung durch das Staatsarchiv Marburg im vergangenen Jahr ist klar, dass diese Urkunde als Ersterwähnungs-Datum gewertet werden kann (die OP berichtete).

Wer mehr über die Historie Schweinsbergs wissen möchte, kann sich am Mittwoch, 3. Juni 2015, gleich von zwei Festrednern kompetent informieren lassen (siehe Infokasten „Ablauf“). Am Abend wird es in der Stephanskirche möglicherweise nicht genug Platz für alle Interessierten geben. Doch es ist vorgesorgt, niemand soll wieder nach Hause gehen. „Die Ansprachen werden über einen Lautsprecher nach draußen übertragen“, sagt Fleischhauer. In der Stephanskirche gibt es rund 300 Sitzplätze.

Auf Festakt folgen "Speis und Trank"

Nach dem Festakt folgt ein gemütlicher Teil vor der Kirche bei „Speis und Trank“. Geplant ist auch ein kleines Unterhaltungsprogramm. Doch die Einzelheiten wollte Adolf Fleischhauer der OP noch nicht verraten. Kleine Überraschungen sind also möglich.

Als weitere Programmpunkte im Jubiläumsjahr sind bereits ausgebuchte Führungen durch die Burg, ein Festgottesdienst wie auch ein Konzert geplant. Alle Termine werden rechtzeitig von der OP noch einmal angekündigt.

Der Arbeitskreis 800 Jahre Schweinsberg informiert außerdem laufend über seine Aktivitäten unter der Internetadresse www.schweinsberg-ohm.de

ABLAUF DES FESTAKTES

Begrüßung der Gäste durch Pfarrerin Petra Zimmer

Eröffnung durch Ortsvorsteher Adolf Fleischhauer

Grußwort des Schirmherrn Regierungspräsident Dr. Lars Witteck

Kurzes Orgelspiel

Erste Festrede von Dr. Jürgen Römer zum Thema Leben im 13. Jahrhundert Wie sahen die Menschen die Welt zur Zeit der Entstehung Schweinsbergs?

Musikstück Orgel mit Flöte

Festredner Hauprecht Freiherr Schenck zu Schweinsberg zum Thema Schweinsberg und die Schencken

abschließendes Musikstück

von Michael Rinde

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