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Herkules-Markt kann erweitert werden

Edeka will in Kirchhain künftig auf 800 statt auf 500 Quadratmetern Getränke anbieten Herkules-Markt kann erweitert werden

Kirchhains Stadtverordnete brachten die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines neuen Herkules-Getränkemarktes auf den Weg.

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Einstimmig beschlossen die Kirchhainer Stadtverordneten eine Änderung des Bebauungsplans zur Vergrößerung des Herkules-Getränkemarktes. Foto: Alfons Wieber

Kirchhain. Den für das Vorhaben im Kirchhainer Sondergebiet Süd notwendigen Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans beschloss die Stadtverordnetenversammlung, einstimmig. Der Bauausschuss hatte dazu am 19. Mai eine positive Beschlussempfehlung abgegeben.

Edeka möchte die Verkaufsfläche für den Herkules-Getränkemarkt von derzeit 500 auf 800 Quadratmeter vergrößern. Nach Angaben von Bürgermeister Jochen Kirchner hält der Betreiber eine Vergrößerung „nach innen“ für nicht machbar. Der räumliche Geltungsbereich der Änderung wird das SB-Warenhaus und die daran südlich angrenzenden Flächen für den Neubau des Getränkemarktes umfassen.

Derzeit sind für den Markt rund 3300 Quadratmeter Verkaufsfläche zugelassen. Diese teilen sich in maximal 1800 Quadratmeter Lebensmittelmarkt, maximal 500 Quadratmeter Getränkemarkt und rund 1000 Quadratmeter für Non-Food-Sortimente. Etwa 400 Quadratmeter entfallen auf Verkehrsflächen, sodass damals rund 3700 Quadratmeter Verkaufsfläche genehmigt worden waren.

Seit der Eröffnung des Einkaufszentrums 2002 haben sich nach Angaben des Betreibers Edeka in der Getränkebranche einige Veränderungen ergeben. Hinzugekommen seien dort beispielsweise Wellness- und Fitnessangebote, Biermischgetränke sowie ökologische und regionale Getränkeprodukte. Bei einen konstanten Getränkekonsum und vergleichbarer Kaufkraftbindung sei der Bedarf an Verkaufsfläche damit deutlich gestiegen. Diesen veränderten Rahmenbedingungen möchte Edeka durch die Erweiterung des Getränkemarktes Rechnung tragen. Geplant ist ein eigenständiges neues Gebäude mit umgestaltetem Eingang und einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern. Planungskosten entstehen der Stadt nicht.

von Alfons Wieber

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