Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
"Herbsthase" legt Kartoffeln

Ferienspiele "Herbsthase" legt Kartoffeln

Das Herbstferienangebot der Stadtjugendpflege traf mit seinem vielfältigen zweiwöchigen Programmangebot ganz den Geschmack der Kinder und Jugendlichen.

Voriger Artikel
Heinrich Becker zeigt beste Farbkanarien-Kollektion
Nächster Artikel
Schulteam klagt über "schlechten Stil"

Das Kartoffelfeuer war einer der Höhepunkte der Herbstferienspiele.Foto: Karin Waldhüter

Stadtallendorf. „Es hat nicht einmal zwei Tage gedauert und fast alle Angebote waren voll“, berichtet Stadtjugendpfleger Walter Mengel. Das Telefon habe nicht still gestanden, freut er sich. Insgesamt umfasst das Herbstferienangebot 25 Programmpunkte und richtet sich überwiegend an Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahre. Allein zur Halloween-Party rechnet der Stadtjugendpfleger mit über 120 Teilnehmern.

Aber auch das bisherige Angebot kam hervorragend an, zum Beispiel die „Jagd auf Mister X“ in Frankfurt und die anschließende Führung durch den HR samt Teilnahme an der Sendung „Heimspiel“. Das gleiche galt für ein Fifa-Turnier, das Töpfern, an dem auch jüngere Kinder teilnehmen konnten, einen Spieleabend, das Kürbismännchen-Schnitzen, den Bau eines Fluggleiters oder den Besuch des Bundesligaspiels Frankfurt gegen Stuttgart mit Stadionbesichtigung sowie das Kartfahren in Kassel.

Drei Tage lang arbeiteten zwölf Mädchen an einem Hörspiel, schlüpften dabei in unterschiedliche Rollen, entwickelten phantasievoll ein eigenes Ende und durften die fertige CD mit nach Hause nehmen. Ein weiterer Höhepunkt war das Kartoffelfeuer. Manuela und Matthias Cimiotti hatten dafür zum zweiten Mal ihr weitläufiges Gelände am Plausdorfer Tor zur Verfügung gestellt. Bevor die 25 teilnehmenden Kinder ihre Kartoffeln schließlich in die fertige Glut werfen konnten, war erst einmal Spiel und Spaß angesagt. „Wie bei der Ostereiersuche haben wir die Kartoffeln eingepackt und versteckt“, erzählt Walter Mengel. „Herbsthase“ Sebastian Richer hatte die Aufgabe des Versteckens übernommen.

Insgesamt nahmen etwa 380 Kinder und Jugendliche die unterschiedlichen Angebote wahr. Mit Walter Mengel sorgten weitere 15 Betreuer für einen reibungslosen Ablauf. Parallel zu den verschiedenen Herbstferienangeboten war das Jugendzentrum geöffnet und mit zwei Nebenamtlichen besetzt. Für die achtjährige Chiara war die Teilnahme an dem Hörspiel der Höhepunkt der zweiwöchigen Herbstferienspiele: „Da konnte ich die Rolle des Marienkäfers sprechen, das hat mir am besten gefallen.“

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostkreis

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr