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Helfer packen an, damit Fest gelingt

Wallfest Schweinsberg Helfer packen an, damit Fest gelingt

Zum Wallfest, der größten Veranstaltung Schweinsbergs, kamen am Samstag wieder einmal rund 1000 Besucher. Dahinter steckt allerdings viel Arbeit: 80 Helfer waren vor, während und nach dem Fest im Einsatz.

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Das klassische Bild am frühen Abend: Am Fuße des Walls feierten die Wallfestbesucher gemütlich.

Quelle: Yanik Schick

Schweinsberg. Schon sechs Stunden vor Beginn des Wallfests treiben sich ein Dutzend Helfer am Fuße der Burg um. Bänke werden aufgestellt, Tische abgewischt, Glühbirnen in der Lichterkette ausgetauscht. Das Gelände am Schweinsberger Wall bekommt seinen letzten Feinschliff, ehe am Abend an selber Stelle etwa 1000 Besucher erwartet werden. Ohne die vielen helfenden Hände wäre die mit Abstand größte Festivität des Dorfs „ganz bestimmt nicht möglich“, sagt Thomas Ziegler, der Vorsitzende des Sportvereins. Er selbst packt fleißig mit an.

Die ersten Aufbauarbeiten haben bereits zwei Tage vorher begonnen. Die Bogenschützen des SV sind traditionell dafür verantwortlich, Toilettenwagen und Getränke-Container aufzubauen. Am Tag vor dem Wallfest werden dann Wasseranschlüsse und Stromleitungen gelegt, Lichterketten aufgehängt, der Bierpilz und das Kassenhäuschen aufgestellt. Das ist in jedem Jahr derselbe und inzwischen eingespielte Ablauf. Den Abbau eingeschlossen sind für all diese Arbeiten etwa 80 Ehrenamtliche im Einsatz, überwiegend Mitglieder aus dem Verkehrs- und Verschönerungsverein oder dem Sportverein, die hauptverantwortlich für die Organisation sind.

„Oft sind es immer dieselben Leute, die helfen“, weiß Thomas Ziegler, „der Dienstplan ist leider nicht mal eben so in fünf Minuten gefüllt.“ Trotzdem haben sich auch in diesem Jahr wieder ausreichend viele Helfer gefunden.

Fahrradfahren und Tanz bis in die Nacht

So war am frühen Samstagabend alles vorbereitet für die 46. Auflage des Wallfests in Schweinsberg am Fuße der Schencken-Burg. Am Rande des Festgeländes hatten Kinder und Jugendliche am Samstag wie seit einigen Jahren üblich die Chance, an einem Fahrrad-Parcours teilzunehmen. Auf dem hügeligen Untergrund kommt es für die jungen Schweinsberger und auswärtigen Besucher vor allem auf Balance und Geschwindigkeit an.

Nur ein paar Meter weiter unterhielt die Schlagerband „Music Friends“ die etwas älteren Generationen. Ein Traktor-Anhänger ist wieder zur Bühne umfunktioniert worden. Direkt davor tanzten Gäste bis in den späten Abend.

„Es kommen schon viele Menschen, die man sonst nicht mehr so oft in Schweinsberg sieht“, erzählt Ziegler. Genau das - das Treffen alter Bekannter auf dem Wall - sei seiner Meinung nach die Besonderheit des Fests.

von Yanik Schick

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