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Helfer des Roten Kreuzes gewinnen deutlich Platz hinzu

Neustadt Helfer des Roten Kreuzes gewinnen deutlich Platz hinzu

Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat ihre neue Garage im ehemaligen technischen Bereich der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne bezogen.

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Mitglieder der DRK-Bereitschaft Neustadt und Gäste der Feuerwehr stehen vor ihrem Krankentransportwagen in dessen neuer „Unterkunft“. Foto: Klaus Böttcher

Neustadt. Die Mitglieder der Neustädter Bereitschaft im DRK weihten zusammen mit der Neustädter Feuerwehr ihre neuen Räumlichkeiten ein. Das verdeutlichte die gute Zusammenarbeit der beiden Organisationen in der Junker-Hansen-Stadt.

Bisher waren die Rotkreuzler sehr beengt in der Straße „In der alten Ziegelei“ untergebracht. „Wir haben da gerade unsere zwei Autos hereinbekommen“, sagt Mike Nolte, der sich mit Ute Kanetscheider die Bereitschaftsleitung teilt. Die zwei Autos sind ein Krankentransportwagen und ein Gerätewagen. Der Kreisverband Marburg hat die Räume der ehemaligen Kaserne angemietet. Finanziert wird das durch den Katastrophenschutz des Landes Hessen. Der Platz in dem Teil der ehemaligen Bundeswehrhalle ist so groß, dass die zwei Fahrzeuge der Schweinsberger Bereitschaft dort mit untergestellt sind. Es sind ebenfalls Fahrzeuge des hessischen Katastrophenschutzes. Neustadt bildet zusammen mit den DRK-Bereitschaften Schweinsberg und Kirchhain die schnelle Einsatzgruppe Ost (SEG). Angegliedert an die Halle ist noch ein Gerätelagerraum.

Ute Kanetscheider stellte das gute Verhältnis zur Feuerwehr heraus. Gekommen war auch Christian Betz, als Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes. Er betonte, dass er selbst im Katastrophenschutz aktiv sei und deshalb wisse, dass nur vernünftig gearbeitet werden könne, wenn genügend Platz vorhanden sei. Er versprach der Neustädter Bereitschaft: „Wir suchen noch Platz für die Stadtallendorfer, damit ihr den Platz alleine habt.“ Kreisbrandinspektor Lars Schäfer hob die Wichtigkeit des DRK hervor, was bei der Flutkatastrophe im Sommer gerade wieder unter Beweis gestellt worden sei. „Wir helfen euch gerne, wenn es irgendwo klemmt“, versprach er.

von Klaus Böttcher

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