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Helfer arbeiten bereits 1046 Stunden

Langendorf Helfer arbeiten bereits 1046 Stunden

Der Rohbau am Feuerwehrhaus steht, und so konnte am Samstag die Feuerwehr Langendorf Richtfest feiern: „Das ist eine wichtige Investition in die Zukunft“, betonte Bürgermeister Peter Hartmann.

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Die Helferschar samt Bürgermeister versammelte sich vor dem Anbau mit „Richtkranz“. Foto: Karin Waldhüter

Langendorf. Mit dem Abriss des Schlauchturms, dem Abbau des Schuppens und dem Ausschachten der 12 mal 6 Meter großen Fahrzeughalle hatte die erste Baumaßnahme zur Erweiterung des Feuerwehrhauses im April begonnen. Daran anschließen wird sich die Sanierung der Sanitäranlagen und der Umkleiden im alten Teil des Gebäudes.

Wenn alles klappt, rechnet Planer Johann Heinrich Berghöfer Ende des nächsten Jahres mit der kompletten Fertigstellung. „Wenn alles so weiter geht“, betont er. Nach alter Tradition sprach Zimmermeister Peter Wilhelmi auf dem Dach stehend den gereimten Richtspruch und ließ ein kräftiges Hoch erschallen. Kosten wird das stolze Bauwerk rund 172 100 Euro. Der Bau der Fahrzeughalle schlägt mit 142 900 Euro zu Buche. Hinzu kommen die Kosten für die Schaffung der Umkleide- und WC-Anlagen in Höhe von 29 200 Euro. Die bewilligten Landesmittel in Höhe von 49000 Euro kommen 2016 und werden von der Gemeinde vorfinanziert. Insgesamt trägt die Gemeinde Kosten in Höhe von 123 100 Euro. „Das ist eine wichtige Investition in die Zukunft und gut angelegtes Geld“, erklärte Bürgermeister Peter Hartmann im Hinblick auf die bescheidene Finanzlage der Gemeinde.

„Langendorf ist bekannt für seine Eigenleistungen“, unterstrich Hartmann und richtete würdigende Worte an die Feuerwehrkameraden. Dies sei das erste Richtfest bei einem Projekt in seiner Zeit als Bürgermeister, bei dem er von Beginn an mitgewirkt habe. „Das zeigt, dass wir uns in den Jahren zuvor auf den Tiefbau beschränkt haben“, so Hartmann.

Es sei schön, dass man jetzt sehen könne wie etwas in die Höhe wachse. Er erinnere sich noch gut an den Tag im Jahr 2000 als er zum ersten Mal hier gewesen sei. Damals habe er gedacht, man wolle ihn veräppeln, dennoch hätten die Feuerwehrkameraden weitere 14 Jahre durchgehalten.

Wehrführer Ralf Schneider machte die Gesamtstunden der ehrenamtlich geleisteten Arbeit in Zahlen deutlich. An insgesamt 44 Arbeitstagen seien bisher 1046 Stunden Eigenleistungen erbracht worden, betonte er, wobei der Altersdurchschnitt der Arbeiter, die am Bau beteiligt sind, bei 36 Jahren liege.

Bisher habe Jannik Peter die meisten Stunden erbracht, so der Wehrführer. Bürgermeister Hartmann lud im Anschluss zu einer warmen Gulaschsuppe und Getränken ein.

von Karin Waldhüter

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