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"Heilig Geist" setzt sich durch

Gemeinde-Fusion "Heilig Geist" setzt sich durch

Am vergangenen Wochenende hatten die Mitglieder der vier katholischen Gemeinden in Stadtallendorf die Möglichkeit, über den Namen ihrer künftigen gemeinsamen Pfarrei zu entscheiden.

Die Kirche Christkönig gehört künftig zu der gemeinsamen Heilig Geist-Pfarrei. Archivfoto

Stadtallendorf. Die Entscheidung ist gefallen, muss allerdings noch vom Bistum in Fulda endgültig bestätigt werden. Die Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Gläubigen hat sich für den Vorschlag „Heilig Geist Pfarrei“ entschieden. Dies teilte Gemeindereferentin Andreas Franke gestern mit.

554 Mitglieder aus den vier Kirchengemeinden St. Michael, Christkönig, St. Katharina und St. Blasius und St. Elisabeth hatten von ihrer Mitsprachemöglichkeit am vergangenen Wochenende Gebrauch gemacht. Jeder hatte dabei eine Stimme. „Mit dieser Zahl sind wir im Vergleich mit anderen Wahlen zufrieden“, bilanzierte Andrea Franke. Die Gemeindemitglieder hatten die Auswahl zwischen fünf Namensvorschlägen (die OP berichtete): St. Paulus, St. Theresa (von Avila), St. Franziskus, Heilig Geist Pfarrei und Christus Erlöser.

Steuerungsgruppe koordiniert Fusionsprozess

In allen vier Gemeinden lagen nach Auszählung zwei Namen vorne: Auf „Heilig Geist Pfarrei“ mit 177 Stimmen folgte St. Franziskus mit 145 Stimmen. Für den Namen Christus Erlöser votierten 104 Gemeindemitglieder. 69 Stimmen entfielen auf St. Paulus und schließlich 59 Stimmen auf St. Theresa.

Gestern Abend kam die Steuerungsgruppe, die den Fusionsprozess der vier Gemeinden koordiniert, zusammen und wurde über den Ausgang der Abstimmung informiert. Mit dem Jahreswechsel soll die Zusammenlegung der vier Gemeinden zu einer gemeinsamen Pfarrei vollzogen werden. Zahlreiche Entscheidungen sind bereits gefallen, weitere Punkte müssen bis zum von Fulda gewünschten Zusammenschluss noch abgearbeitet werden. Klar ist etwa, dass die Niederkleiner Kirche die künftige Pfarrkirche sein wird oder dass Pfarrer Diethelm Vogel seinen Sitz weiterhin im Pfarrhaus St. Katharina haben wird.

Fragen zum gemeinsamen Haushalt, aber auch zum Personal oder dem Ort des gemeinsamen Pfarrbüros müssen noch geklärt werden, Daran arbeiten verschiedene Gruppen, denen Mitglieder aus allen vier Gemeinden angehören. In der Steuerungsgruppe, wo Entscheidungen fallen, ist unter anderem auch das Bistum vertreten.

von Michael Rinde

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