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Heiko Cimiotti setzt sich die Krone auf

Königsschiessen Heiko Cimiotti setzt sich die Krone auf

Auch beim Stadtallendorfer Schützenverein Horrido stellt das alljährliche Schießen um die Königswürde den Höhepunkt der jährlichen Aktivitäten dar.

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Schießleiter Günther Gonther (rechts) und Vorsitzender Manfred Huhn (von links) präsentieren die Würdenträger Christa Schick, Heiko Cimiotti und Gunthard Görge. Bernd Link fehlt. Privatfoto

Stadtallendorf. Dass daran mit mehr als 50 Teilnehmern wieder außergewöhnlich viele Vereinsmitglieder partizipierten, freute die Vorstandsmitglieder ganz besonders.

Traditionell begann das Fest im und rund um das Stadtallendorfer Schützenhaus an der Lindenstraße mit der Ankunft des zu diesem Zeitpunkt noch amtierenden Vorjahres-Schützenkönigs Udo Wittekind. Herbert Ramge hatte eine Miniatur-Böllerkanone am Rande des Parkplatzes aufgestellt und sorgte mit Salutschüssen für einen würdigen Empfang des Schützenkönigs.

Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr auf einen Holzadler, den die Stadtallendorfer in einer Entfernung von 50 Metern aufgestellt hatten. Wittekind feuerte den ersten Schuss ab, dann dauerte es über zwei Stunden, bis Bernd Link mit dem 52. Schuss den linken Flügel traf und sich zum zweiten Ritter machte.

Nach fast viereinhalb Stunden und 226 Schüssen fiel der rechte Flügel Christa Schick zum Opfer. Damit ist sie für ein Jahr der erste Ritter des Vereins.

Neuer Schützenkönig ist Heiko Cimiotti, der den Adlerkopf nach fast sechsstündigem Schießen mit dem insgesamt 280. Treffer zu Fall brachte. Der neue Schützenkönig darf nun ein Jahr lang bei allen offiziellen Veranstaltungen des Vereins die mit vielen Plaketten geschmückte Königskette tragen.

Das sicherste Auge und die ruhigste Hand beim Schießen auf die Ehrenscheibe bewies Gunthard Görge.

von Alfons Wieber

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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