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"Hausmarke" sorgt für Freude

Wandertag "Hausmarke" sorgt für Freude

164 Wanderer aus der Umgebung nutzten am Sonntag noch einmal die Gunst der Stunde - schließlich war dies wohl einer der letzten sommerlichen Tage des Jahres - und schnürten in Niederklein die Wanderschuhe.

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Pascal Becker (von links) und Jannik Pfeffer (Kolpingfamilie), Niederkleins Vorsitzender Helmut van Moll, Ewald Hill (Wanderfreunde Rüdigheim) und Jody Pierri, mit dem jüngsten Teilnehmer Ben Ciernioch, nahmen die Preise entgegen.Foto: Yanik Schick

Niederklein. Der Veranstaltung des Wandervereins Niederklein beginnt traditionell am örtlichen Pfarrheim. Von dort machten sich die Teilnehmer auf den Weg Richtung Herrenwald, wo eine fünf Kilometer lange und - für die Ausdauernden - eine elf Kilometer lange Strecke ausgeschildert waren. An Stadtallendorfs Ortseingang hatten die Niederkleiner zudem einen Kontrollpunkt eingerichtet. So fand nach spätestens zwei Stunden jeder Teilnehmer wieder zurück zum Ausgangspunkt.

„Die Beteiligung hätte insgesamt etwas besser sein können“, resümierte Helmut van Moll, der Vorsitzende des Wandervereins in Niederklein. Im vergangenen Jahr waren rund 60 Personen mehr mitgelaufen. Wahrscheinlich, so spekulierte er, habe das parallel laufende Heimat- und Soldatenfest Stadtallendorf einen größeren Andrang verhindert.

Beschweren wollte sich van Moll aber definitiv nicht, schließlich seien 164 Wanderer schon eine „Hausmarke“. Bei der Siegerehrung überwog daher der Stolz über einen gelungenen Vormittag. „Unser Wandertag dient der Kommunikation untereinander. Man sieht sich mal wieder“, freute sich der Vorsitzende.

Neben einigen heimischen Vereinen war auch wieder eine Delegation des Wandervereins Georgenthal in Thüringen am Start. „Schon als die Grenze zwischen Ost und West noch existierte, gab es Verbindungen zwischen unseren Vereinen“, erklärte van Moll.

Mit einem Pokal wurden am Ende die Vereine ausgezeichnet, welche die meisten Teilnehmer stellten. In der Kategorie der „Wandervereine“ landeten dabei die Wanderfreunde Amöneburg mit 21 Teilnehmern auf dem ersten Platz, dahinter kamen die Vereine aus Neustadt und Rüdigheim auf die Ränge zwei und drei.

Als bester Ortsverein erreichte die Niederkleiner Kolpingfamilie (27 Wanderer) vor den Messdienern und der Musikkapelle den ersten Platz. Mit 85 Jahren war Alfred Botthoff der älteste Teilnehmer, Ben Ciernioch mit 16 Monaten der jüngste. Der Niederkleiner Heinrich Schleich bekam einen Sonderpreis, weil er sich im Vorhinein als Erster überhaupt für die Veranstaltung angemeldet hatte.

von Yanik Schick

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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