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Haushaltsausgleich ist drin

Etat-Perspektiven Haushaltsausgleich ist drin

Rauschenberg kann in absehbarer Zeit einen ausgeglichenen Haushalt erreichen. Das machte Bürgermeister Manfred Barth bei der Einbringung des Etat-Entwurfs deutlich.

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Letztmals stellte Bürgermeister Manfred Barth einen Haushaltsentwurf vor. Im Vordergrund: Mitglieder der CDU-Fraktion. Foto: Matthias Mayer

Rauschenberg. Voraussetzung dafür seien Haushaltsdisziplin und eine Stabilisierung der aktuellen Konjunktur. Die werde im kommenden Jahr Steuereinnahmen in Höhe von 2,65 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen. Die Steuereinnahmen stiegen nach dem Tiefpunkt 2010 zwar sanft, aber stetig an, sagte der parteilose Kämmerer vor der Stadtverordnetenversammlung in Ernsthausen.

Von der reinen Kostenseite her nähere sich Rauschenberg mit einem Minus von 270000 Euro bereits 2013 dem Haushaltsausgleich. Die restlichen 486000 Euro des geplanten Defizits seien Abschreibungen, die nicht kassenwirksam würden, aber zu Recht in den Haushalt gehörten, erklärte Barth.

Auf dem Weg zum ausgeglichenen Haushalt komme die Stadt an Gebührenerhöhungen nicht vorbei. Neben maßvollen Erhöhungen der Kindergartengebühren (Defizit 2013 knapp 600000 Euro, Kostendeckungsgrad 38,1 Prozent) - die OP berichtete - gehörten perspektivisch auch die Erhöhung für die Miete der Gemeinschaftshäuser (Defizit: 143000 Euro) und der Eintrittsgelder für das Freibad (Defizit: 78000 Euro) auf die Tagesordnung. „Wir haben das schönste Freibad des Landkreises; das sollte den Besuchern etwas mehr Geld wert sein“, stellte der Bürgermeister selbstbewusst fest.

Dringenden Handlungsbedarf sieht Barth bei den Friedhofsgebühren, für die 2013 ein Defizit von 30000 Euro erwartet wird. Die Stadt sei verpflichtet, dieses abzubauen, auch wenn dies nicht auf einen Schlag funktioniere.

von Matthias Mayer

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