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Hatzbacher Markt ist feste Größe über das Dorf hinaus

Veranstaltung Hatzbacher Markt ist feste Größe über das Dorf hinaus

Klein, aber fein präsentierte sich der sechste Hatzbacher Weihnachtsmarkt. Ein neu gegründeter Projektchor trat zum ersten Mal vor großem Publikum auf.

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Mit einem Probeschluck überzeugten sich Besucher am Stand von Katja Schmidt und Natalie Sommer von der Qualität der „Hatzbacher Spezialitäten“. Foto: Karin Waldhüter

Hatzbach. Das Bürgerhaus war gut gefüllt, als am Sonntagnachmittag der Weihnachtmarkt mit einem Adventskonzert musikalisch startete und mit Liedern und kurzen darstellerischen Szenen auf die besinnliche Zeit einstimmte.

Kirchengemeinde und Vereinsgemeinschaft hatten in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt, der dem kleinen Stadtallendorfer Ortsteil alle Ehre machte. Im Halbkreis schmiegten sich acht Holzbuden um den Eingang des Bürgerhauses. Heiner und Martina Föth aus Stadtallendorf zeigten eine große Auswahl an gedrechselten weihnachtlichen Holzdekorationen, und Irene Görge bot an ihrem Stand die unterschiedlichsten Weihnachtsartikel an. Frisch geschlagene Tannenbäume und weihnachtliche Gestecke konnten die Besucher am Stand einer Speckswinkler Gärtnerei mit nach Hause nehmen.

Neben Handarbeiten und weihnachtlichen Dekorationen gab es am Stand von Katja Schmidt und Natalie Sommer die beliebten „Hatzbacher Spezialitäten“ Bratapfel- und Altbierlikör zu kosten. Im Bürgerhaus herrschte derweil ebenfalls Hochbetrieb und alle Tische waren gut besetzt. Gegen einen Spendenbetrag gab es dort eine große Auswahl an leckeren Kuchen. Gregor Jüngst zeigte im Foyer eine Auswahl kunstvoller Krippen, und am benachbarten Schmuckstand stöberten Besucher in selbst gefertigten Handarbeiten und Modeschmuck. Alles, was die Biene zu bieten hat, vom „Bienenhonig aus Hatzbach“ über selbst hergestellte Kerzen, Cremes, Lippenstift oder Honigbonbons hatte Familie Morneweg übersichtlich im Saal aufgebaut und ihren Stand zusätzlich mit Infotafeln versehen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, freute sich Wolfgang Dippel vom Ortsbeirat umso mehr. Der Markt habe sich als feste Größe etabliert.

Mit „Hoch tut euch auf“ hatte der Posaunenchor mit strahlendem Blech für einen gelungen Konzertauftakt gesorgt. Unter der Leitung von Pfarrerin Anja Fülling trat zum ersten Mal ein 18-köpfiger Projektchor auf. „Der Chor befindet sich noch in der Gründungsphase und im neuen Jahr wird es einen richtigen Chorleiter geben“, verriet Anja Fülling.

Mit „Der Weg ist so lang“ und „In der Abendstunde“ unterstrichen die Sängerinnen und Sänger ihre engagierte Musizierfreude. Zwischen den musikalischen Beiträgen zeigten Gemeindemitglieder verschiedene Szenen zum Thema „Wege im Advent“ und stimmten mit kleinen Episoden wie „Stille finden“ oder „Hetze beim Einkauf“ auf die besinnliche Zeit ein.

Die Verwendung des Gesamterlöses aus dem Weihnachtsmarkt steht noch nicht fest. In der Regel kommt er einem guten Zweck oder einem Projekt der Dorfgemeinschaft zugute.

von Karin Waldhüter

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