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Hans-Georg Lang bleibt Chef

Nach der Wahl Hans-Georg Lang bleibt Chef

Wenige Tage nach der Wahl hat die auf 14 Mandatsträger geschrumpfte Stadtallendorfer CDU-Fraktion ihre Arbeit aufgenommen.

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Hans-Georg Lang bleibt weiterhin Vorsitzender der Stadtallendorfer CDU-Fraktion. Archivfoto: Michael Rinde

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Die neu formierte CDU-Fraktion hat sich am Donnerstagabend zu ihrer ersten Sitzung getroffen. Bei der Wahl am vergangenen Sonntag hatte die Stadtallendorfer CDU rund sieben Prozent Stimmen und drei Mandate eingebüßt. Am Donnerstag habe es eine erste Analyse gegeben, erklärte Jürgen Berkei, Stadtverbandsvorsitzender der CDU.

Personell hat sich die neu gebildete Fraktion nur in einem Punkt festgelegt: Die Sitzungsteilnehmer wählten erneut Hans-Georg Lang zu ihrem Vorsitzenden. Lang, bis dato Stadtverordnetenvorsteher, hatte diese Aufgabe erstmals im November 2014 übernommen. Ilona Schaub war ihm als Stadtverordnetenvorsteherin gefolgt.

Lang soll im Auftrag der Fraktion an der Spitze des Gremiums stehen, das jetzt Gespräche mit allen anderen Fraktionen im Parlament führen soll, wie Berkei erläutert. Dabei gehe es zunächst nur um Personalfragen. Konkret geht es um wichtige Positionen, wie etwa das Amt des Stadtverordnetenvorstehers oder der Stadtverordnetenvorsteherin. Als stärkste Fraktion im Stadtparlament sieht sich die CDU, allen bisherigen Gepflogenheiten folgend, dabei zuerst am Zuge. In der vergangenen Legislaturperiode war Otmar Bonacker Erster Stadtrat. Er kam bei den Wählern offenbar gut an, erreichte die höchste Stimmenzahl.

Inhaltlich führt Berkei wie schon Spitzenkandidaten Ilona Schaub das schlechte Abschneiden der CDU auf bundes- wie landespolitische Gründe zurück, wie das alles dominierende Thema Flüchtlingspolitik. „Natürlich schmerzt es uns, dass wir drei Sitze verloren haben. Aber wir haben nicht den Eindruck, dass wir inhaltlich in den vergangenen fünf Jahren große Fehler gemacht haben“, so Berkei. Ob es auch inhaltliche Verhandlungen mit anderen Fraktionen geben wird, ließ der Stadtverbandsvorsitzende gestern offen. Er persönlich sehe keinen „Wunschkandidaten für eine Koalition“. Entscheidungen hat es in der Fraktion dazu aber keine gegeben.

Jürgen Berkei spricht sich für eine inhaltliche Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg aus. „Wer gescheite Inhalte liefert, der wird auch Mehrheiten finden“, so sein Fazit.

von Michael Rinde

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