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Halsdorfer sägen, schneiden, streichen

Aktionstag Halsdorfer sägen, schneiden, streichen

Zum zweiten Male rief Halsdorfs Ortsbeirat die Einwohner zu einem Aktionstag auf. Die sehenswerten Ergebnisse kommen allen Bürgern des Wohrataler Ortsteils zugute.

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Ein Team übernahm Pflasterarbeiten auf dem Halsdorfer Friedhof. Kleines Foto: Helferinnen strichen Spielgeräte auf dem Spielplatz an. Fotos: Heinz-Dieter Henkel

Halsdorf. Ortsvorsteher Hans-Georg Scheufler konnte beim Auftakt am Morgen zunächst eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. Doch schon bei seinen ersten Fahrten zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen, um an einer Stelle etwas wegzubringen oder dort die neuen Bänke aufzuladen, hellte sich seine Miene merklich auf. Am Ende waren es an die 40 Helferinnen und Helfer, die sich freiwillig am Aktionstag am vergangenen Samstag beteiligt hatten und die Plätze an der Mittagstafel im Gemeindehaus restlos füllten.

Auf dem Kinderspielplatz in der Taspelstraße rumpeln der Betonmischer unablässig. Dort war eine Arbeitskolonne damit beschäftigt die Fundamente für eine neue Korbschaukel zu gießen. Der Wohrataler Bauhof hatte gute Vorarbeit geleistet, die zu befüllenden Löcher ausgehoben und das große Spielgerät bereits zusammengesetzt. Gleich nebenan verpasste ein reines Frauenteam den in die Jahre gekommenen Tischen und Bänken einen neuen Anstrich.

Eine mobile Einsatzmannschaft war damit beschäftigt neue Ruhebänke in der Gemarkung aufzustellen. „Wir haben die vier Bänke extra bei der Lebenshilfe bestellt. Wir wollten dass das Geld in der Region bleibt“, erläuterte Scheufler dazu.

Geld für Bänke stammt von Fest und Spende

Auch dort hatte der gemeindliche Bauhof viel Vorarbeit geleistet und nicht nur die Stellflächen ausgehoben und mit Schotter vorbereitet, sondern auch die Betonbodenplatten, auf denen die Bänke letztlich platziert wurden, zuvor gegossen. Keinesfalls überflüssig bleibt zu erwähnen, dass das Geld für die Bänke zur Hälfte aus den Überschüssen der 1200-Jahr-Feier aus dem Jahre 2002 stammt beziehungsweise eine Spende des Angelvereins „Heimbachtal“ ist.

Bereits einige Tage zuvor hatte eine der Arbeitsgruppen mit ihren Tätigkeiten begonnen. Auf dem Halsdorfer Friedhof war ein eingespieltes Viererteam damit beschäftigt bestehende Wege zu pflastern. Die Randsteine waren bereits gesetzt, der Feinschotter verteilt und glatt gezogen. Am Samstag legten die Helfer nun das Pflaster oder schnitten die Randsteine passend zu.

Eine weitere eifrige, von Frauen dominierte Gruppe war mit Pflegearbeiten auf und um den Friedhof beschäftigt.

Praktisch nicht zu sehen bekam man das Duo Walter Horbel, Klaus Dressler, das sich um die vorhandenen Bänke in der Gemarkung kümmerte und Mäh-, Anstrich- und Ausbesserungsarbeiten vornahm.

„Die Bürger können ihre Wünsche für dörfliche Verbesserungen an den Ortsbeirat richten, der dann eine Prioritätenliste erstellt, die am Aktionstag abgearbeitet wird“, erläuterte der Ortsvorsteher seine Vorgehensweise und weist darauf hin, dass neue Projekte jederzeit angemeldet werden können. Eines steht bereits fest. Im Oktober soll bei der nächsten Aktion das Treppenhaus im Gemeinschaftszentrum „Treffpunkt“ von oben bis unten neu gestrichen werden.

von Heinz-Dieter Henkel

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