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Grünes Licht für Sindersfeld

Feuerwehr Grünes Licht für Sindersfeld

Mit den Arbeiten zur Ertüchtigung des Sindersfelder Feuerwehrgerätehauses kann noch in diesem Jahr begonnen werden. Die dafür notwendigen Voraussetzungen schufen die Stadtverordneten einstimmig.

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Das Sindersfelder Feuerwehrgerätehaus bekommt einen Anbau. Die dazu notwendigen Haushaltsmittel gab die Stadtverordnetenversammlung frei. Foto: Matthias Mayer

Sindersfeld. Dazu billigten die Parlamentarier zunächst einen Dringlichkeitsantrag des Magistrats und dann eine Umwidmung von 80000 Euro Haushaltsmitteln, die ursprünglich für den Neubau eines kombinierten Gemeinschafts- und Feuerwehrhauses vorgesehen waren. Die Stadtverordneten gaben dem Magistrat eine Vollmacht für die Verwendung dieser Haushaltsmittel. Diese sollen nun zur Erweiterung und Ertüchtigung des alten Feuerwehrhauses genutzt werden.

Es hatte sich gezeigt, dass sich der Neubau mit der Großspende eines Sindersfelders in Höhe von 300000 Euro, städtischen Mitteln in Höhe von 150000 Euro und Eigenleistungen durch einen eigens gegründeten Förderverein nicht realisieren ließ.

Das alte Spritzenhaus sollte eigentlich aufgegeben werden, da es ein großes Problem mit Nässe und Schimmelbildung hat. Die Feuchtigkeit steigt von unten die Wände hoch. Die Toilettensituation ist unzumutbar. „Das Haus ist eigentlich abgängig“, bekannte Bürgermeister Jochen Kirchner. Auf Wunsch der Dorfgemeinschaft solle das Haus aber erhalten werden, da dies im Obergeschoss den einzigen Gemeinschaftsraum des Dorfes habe.

Zum Raumprogramm des geplanten Anbaus gehören eine Belüftungsanlage, die das Feuchtigkeitsproblem begrenzen soll, ein Aufzug für den barrierefreien Zugang zum Gemeinschaftsraum und eine zeitgemäße Toilettenanlage.

Die Baukosten bezifferte der Bürgermeister auf 120000 Euro. Der Spender sei bereit, für den Anbau 65000 Euro aufzubringen. Der Rest müsse von der Stadt Kirchhain getragen werden. Die Dringlichkeit hatte Jochen Kirchner damit begründet, dass die Aufträge noch in diesem Jahr vergeben und mit ersten Arbeiten in Sindersfeld begonnen werden solle.

von Matthias Mayer

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