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Grünes Licht für Blaulicht

Investition Grünes Licht für Blaulicht

Die Sanierungsarbeiten am Momberger Feuerwehrhaus befinden sich in der Endphase. Passend dazu gaben die Stadtverordneten Daumen hoch für den Kauf eines neuen Löschgruppenfahrzeuges.

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Beim Umzug zur Trinitatis-Kirmes präsentierte Neustadts Feuerwehr einen Teil ihrer Ausrüstung.Archivfoto: Florian Lerchbacher

Momberg. Seit rund einem Jahr ist die Sanierung des Feuerwehrhauses Momberg in vollem Gang. Die Kameraden steuern mit Eigenleistung einen großen Teil dazu bei, ihre Unterkunft fit für die Zukunft zu machen. Dazu gehört auch die Fahrzeughalle umzugestalten und Platz zu schaffen für ein neues Katastrophenschutzfahrzeug. Die Neustädter hatten diese Investition bereits als zentralen Punkt im Bedarfs- und Entwicklungsplan festgehalten. Nun stimmten die Stadtverordneten dem Kauf offiziell zu.

Dies taten sie in einer Feuerwehr-geprägten Sitzung, denn zuvor hatte Stadtbrandinspektor Erhard Wölk den Stadtverordneten seinen Jahresbericht abgeliefert - was er künftig regelmäßig wiederholen will.

Gebäude und Fahrzeuge seien in einem „aktuell ordentlichen Zustand“ - Neustadt-Mitte bekommt im nächsten Jahr ein neues Staffellöschfahrzeug. Die Stadt dürfe die Unterstützung für die Feuerwehr jedoch nicht schleifen lassen, mahnte er und wünschte sich eine „weiterhin harmonische Zusammenarbeit mit Stadt und Gremien“. Zudem sprach er den Feuerwehrvereinen ein Lob aus für ihr engagiertes Unterstützen der Einsatzkräfte.

Auf der Suche nach Ideen

In den vier Feuerwehren sind 156 Einsatzkräfte aktiv - 16 davon sind Frauen. Der Ehrenabteilung gehören 73 Männer an, in den vier Jugendwehren engagieren sich insgesamt 42 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren. „Für die kommenden 10 bis 15 Jahre befinden wir uns in Sachen Altersstruktur auf der sicheren Seite“, betonte Wölk. Gleichzeitig müssten die Feuerwehren wieder mehr Nachwuchs in die Jugendfeuerwehren locken: „Aus den Jugendwehren gewinnen wir die Mitglieder unserer Einsatzabteilungen. Die Tendenz der Mitgliedszahlen ist allerdings eher rückläufig.“ Er habe Verständnis dafür, dass Jugendliche den Feuerwehren den Rücken kehrten: Die Anforderungen der Schule seien hoch und das Ehrenamt konkurriere mit anderen Vereinen, sozialen Netzwerken und vielem mehr. Dennoch gelte es, mehr Nachwuchs zu gewinnen: „Wenn Sie Ideen haben: Raus damit. Wir sind für jeden Einfall dankbar“, sagte Wölk zu den Stadtverordneten.

Mit Blick auf die Einsatzabteilungen hob er hervor, dass alle vier gebraucht würden: „Nur gemeinsam können wir große Schadensereignisse abarbeiten“, resümierte der Stadtbrandinspektor, der seit 15 Jahren im Amt ist.

von Florian Lerchbacher

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