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Großes Fest wird räumlich kleiner

Europafest Großes Fest wird räumlich kleiner

Noch ist viel Zeit bis zum nächsten Europafest, doch die Vorfreude steigt. Ein Höhepunkt steht fest. Und schon bald beginnt die Aufkleber-Aktion, die beim vergangenen Fest ein riesiger Erfolg war.

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Sebastian Habura, Karl-Heinz Digula, Bürgermeister Christian Somogyi, Stephan Runge, Streetworker Andreas Schumacher von der Stadtjugendpflege und Kenan Gülmez präsentieren Aufkleber und Plakate zum Europafest 2014.Foto: Florian Lerchbacher

Stadtallendorf. Im kommenden Jahr beginnt das am Samstag, 28. Juni 2014, stattfindende Europafest mit einer Neuerung: Schon am Freitag tritt eine Band auf und unterhält das Publikum vier Stunden lang. Welche Musiker auftreten, behält der Arbeitskreis noch für sich. „Sie kommen aus Österreich“, verrät Vorsitzender Stephan Runge. Mehr will er aber nicht preisgeben.

Muss er aber auch nicht, schließlich will der Arbeitskreis zunächst einmal die Vorfreude bei den Stadtallendorfern und allen anderen Feierwilligen wecken. Aus diesem Grund steht der Startschuss einer Gewinnspiel-Aktion bevor: In Sparkassen und bei der Stadtverwaltung liegen Aufkleber mit dem Europafest-Logo aus. Wer mit einem solchen Aufkleber sein Auto verziert, darf auf das Glück hoffen: Mitglieder des Arbeitskreises notieren sich Nummernschilder von Autos, die als „Werbeträger“ des Europafestes unterwegs sind. Die Halter der Fahrzeuge können sich dann samstags zwischen 10 und 10.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Rathaus ihre Gewinne abholen, die einen Wert zwischen 15 und 25 Euro haben. „Manche sind aber auch wertvoller“, betont Arbeitskreis-Mitglied Karl-Heinz Digula und lobt die heimischen Unternehmen, die den Arbeitskreis und das Europafest seit Jahren als Sponsoren unterstützen. Die Gewinner werden in der Oberhessischen Presse und im Anzeiger Extra veröffentlicht. Die erste Ausgabe von Preisen steht am 18. Mai bevor. Die Aktion läuft im Mai und im Juni sowie von September bis November 2013 und dann wieder von März bis Mai 2014.

Die Organisatoren wollen für die Programmgestaltung noch Vereine, Schulen und Kindergärten anschreiben. „Jeder, der etwas zu Europa oder der Welt beitragen kann, ist willkommen“, betont Runge und ergänzt: „Wir sind zum Beispiel mit der Fatih-Moschee in Kontakt, damit sie einen kulturellen Beitrag beisteuert.“ Sebastian Habura, der beim Europafest als Marktleiter fungiert, wirft ein: „In den vergangenen Jahren haben sich viele Kulturvereine aufgelöst. Früher traten beim damaligen Europastraßenfest zum Beispiel italienische oder kroatische Tanzgruppen auf - es wäre schön, wenn solche Gruppen wieder mitmachen würden.“ Ziel sei es schließlich, die Vielfalt Stadtallendorfs und seiner unterschiedlichen Kulturen zu zeigen und diese auch leben und erleben zu können.

Die Mitglieder des Arbeitskreises legen Wert darauf, in ihre Arbeit auch Anregungen und Kritikpunkte der Gäste des vergangenen Jahres einzupflegen. Es sei Kritik aufgekommen, dass das Fest im Heinz-Lang-Park zu weitläufig gewesen sei. Aus diesem Grund beschränken die Organisatoren die Feierlichkeiten unter örtlichen Gesichtspunkten: Statt vier wird es nur noch drei Bühnen geben. Zudem verzichten die Stadtallendorfer darauf, die Skateanlage, den Spielplatz und das Stadion einzubeziehen.

von Florian Lerchbacher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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