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Großes Fest mit kleinen Einschränkungen

Kulturspektakel Großes Fest mit kleinen Einschränkungen

Der letzte Tag des Amöneburger Kulturspektakels wäre beinahe ins Wasser gefallen - doch trotz heftigen Regens und Gewitters kamen rund 500 Besucher in die Schlossruine.

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Die Atmosphäre des Kunsthandwerkermarktes in der Schlossruine sucht ihresgleichen.Foto: Jonas Hielscher

Amöneburg. Der Kunsthandwerkermarkt mit Familientag ist traditionell einer der Höhepunkte des Kulturspektakels, der mehrere Tausend Besucher in die Schlossruine lockt. Diesmal freute sich Michael Richter- Plettenberg, Vorsitzender des Kulturspektakel-Vereins und Bürgermeister in Personalunion, sogar über rund 500 Gäste.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Richter-Plettenberg gibt sich inzwischen nicht etwa mit wenig zufrieden. Doch angesichts des Wetters ist die 500 eine relativ stolze Besucherzahl.

Es ist schon als Erfolg zu bewerten, dass die Amöneburger das geplante Programm lediglich mit ein paar kleineren Einschränkungen durchzogen. Lediglich ein paar der Kunsthandwerker packten vorzeitig ein. Und die Big Band der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain musste aufgrund technischer Probleme ihren Auftritt absagen - am Willen hatte es nicht gemangelt.

Der Rest jedoch ließ sich vom Regen nicht abschrecken. Auf einer Bühne traten einige Gruppen auf, zum Beispiel die Kinder der Kolpingfamilie mit einem Pippi-Langstrumpf-Tanz, auf.

Für Richter-Plettenberg, der vor sechs Jahren das Spektakel initiiert hatte, gab es dennoch Grund zur Freude: Trotz der widrigen Umstände sei der Zuspruch in der Bevölkerung grundlegend gut. Zudem beobachte er immer wieder, wie Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen bei diesem Fest zusammenfinden und zusammenarbeiten würden.

n Statt neun Tagen war das Kulturspektakel in diesem Jahr nur fünf Tage lang. Dafür gibt es bald noch mehr Kultur auf dem Berg: Am 19. Juni beginnen die Amöneburger Schlossfestspiele. Dann kommt insgesamt 15-mal das Theaterstück „Der Hauptmann von Köpenick“ zur Aufführung.

von Jonas Hielscher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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